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07.03.2013
Stralsunder Ozeaneum trauert um Hai „Valentin“

Stralsunder Ozeaneum trauert um Hai „Valentin“

Berlin (tour´s / M. Strukow-Hamel) :
Zwei Wochen nachdem der Sandtigerhai „Valentin“ von Kiew in das Stralsunder Ozeaneum verlegt worden war, teilte das Meeresmuseum am 28. Februar den Tod des Tieres mit.

Es schien sich in dem sehr viel größeren Schwarmfischbecken einzugewöhnen, verweigerte jedoch die Annahme von Futter. Selbst Versuche von Tauchern, dem Hai täglich Futterfische direkt vor dem Maul anzubieten., scheiterten. Tauchgänge zur Fütterung sind eigentlich nicht üblich. Vor vier Jahren war es aber auf ähnliche Weise Experten des Aquariums gelungen, zwei im Atlantik gefangene Mondfische so an neues Futter zu gewöhnen. „Er schwamm einfach an den gereichten Fischhappen vorbei", berichtete Ozeanumsprecher Jens Oulwiger. Dies nährte Befürchtungen über eine ernste Erkrankung von „Valentin“. Zuletzt verschlechterte sich der Zustand des Hais trotz tierärztlicher Behandlung und Beobachtung rund um die Uhr rapide.

Eine Obduktion des verstorbenen Sandtigerhais in einem Berliner Institut habe ergeben, dass das 2,40 Meter lange Tier an einer schweren Magen-Darm-Infektion und einem Leberschaden gelitten habe, teilte das Museum inzwischen mit. Die Entzündung sei vermutlich durch ein Stück Angelschnur im Darm hervorgerufen worden.





 

 


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