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29.04.2013
Die LaGa Prenzlau – ein Kniefall vor der Uckermark
Foto: LaGa - LaGa-Maskottchen Fine und Nemo
Foto: LaGa - LaGa-Maskottchen Fine und Nemo

Die LaGa Prenzlau – ein Kniefall vor der Uckermark

Prenzlau ( tour´s / Hans-Jürgen Kolbe) :


Die fünfte brandenburgische Landesgartenschau öffnete am 13. April in der uckermärkischen Kreisstadt Prenzlau ihre Pforten. Auf einer Fläche von über 13 Hektar will die Stadt Prenzlau gemeinsam mit ihren Besuchern bis zum 6. Oktober die „Hochzeit zwischen Stadt und Uckersee“ feiern und sie mit der „Grünen Wonne“ betören – so lauten die Motti der Gartenschau.

Im Seepark, der sich südlich von der Altstadt zwischen der historischen Stadtmauer und dem Ufer des Sees erstreckt, erleben die Gäste in der Blumenhalle zehn Hallenschauen, in denen die Zunft der brandenburgischen Gärtner ein eindrucksvolles Zeugnis ihrer Kunst ablegen wird. Erstmals auf einer brandenburgischen Gartenschau wachsen die Hallenschauen nicht nur in die Länge und in die Breite, sondern erklimmen auch die Höhe. Auf zwei Etagen werden die Schauen mit ihren Bepflanzungen dem Rhythmus der Jahreszeiten folgen.

Ein Regionalmarkt lädt unmittelbar vor der Blumenhalle zum Stöbern, Entdecken und Probieren ein. Der regionale Vermarktungsverbund „Q-Regio“ bestreitet den Markt. Hier tummeln sich regionale Produzenten und Künstler mit ihren kulinarischen und künstlerischen Angeboten.

In zwölf Themengärten präsentieren sich brandenburgische Gartenbaufirmen und Landschaftsarchitekten mit ihren Ideen zur Gartenstaltung. Ein Weinberg an der Stadtmauer erinnert an die einst von Mönchen im Mittelalter begründete Tradition des Weinanbaus in Prenzlau. Im Kurgarten, einem altehrwürdigen Ausflugsrestaurant am Seeufer, befindet sich das zentrale Catering der Laga. Vor dem Gebäude lädt ein Biergarten im Schatten von Kastanien zum Verweilen ein – mit Blick auf den Uckersee inklusive. Ein von dem renommierten thüringischen Spielplatzbauer Spiel-Art konzipierter und entworfener Spielplatz lockt am Uckersee die jüngsten LaGa-Besucher zum Abenteuer.

Natürlich ist auch der See für die Gäste erlebbar – der Steg, der auf den See führt, weitet sich an seiner Spitze zu einem großzügig angelegten Sonnendeck – hier können Sonne, Seeblick und die aus dem Uckersee hochschießende Fontäne gleichermaßen genossen werden. Und an warmen Tagen lädt das Prenzlauer Seebad zum erfrischenden Sprung ins Seewasser ein – der Eintritt ist in der LaGa-Karte mit enthalten.

Selbstredend ist für Gastronomie gesorgt, so mit dem Prenzlauer Kurgarten an der Uckersee-Promenade oder ein Biergarten unter uralten Kastanien mit Blick auf das Seeufer. Vorausgesetzt, Petrus spielt mit, können Sie mit ihrer Eintrittskarte gleich noch in das neben dem Gartenschaugelände gelegene Seebad ein- oder abtauchen.

Bei all den floralen und Gaumenfreuden werden auch die kulturellen nicht zu kurz kommen: Nur Stichworte: Uckermärkische Bühnen Schwedt, Prenzlauer Konzertchor, Prenzlauer Kammerorchester mit Oerettenmelodien, Stettiner Kinderchor und Philharmonie…

Erwartet wird , dass die Attraktivität der Gartenschau auch ins Nachbarland Polen ausstrahlen wird und manch Besucher aus dem Grenzgebiet jenseits der Oder nach Prenzlau kommt. Schon im letzten Jahr waren sie gemeinsam mit den Niederländern, Dänen und Briten die größte Gruppe der ausländischen Touristen in Brandenburg.

Mehr unter www.laga-prenzlau2013.de

Geöffnet ist täglich von 9 bis 18 Uhr, ab Mai bis 19 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 11 Euro, für Kinder bis zum Geburtsjahr 1996 und Schüler 2 Euro.

Anfahrt: Mit dem Pkw über die A11 bis zur Abfahrt Gramzow, weiter über die B 198 bis zu einem neu angelegten Parkplatz am Ortseingang Prenzlau. Mit der Regionalbahn RE 3 gelangen Sie von Berlin Hauptbahn direkt bis Prenzlau Hauptbahnhof. Von dort und vom erwähnten Parkplatz verkehrt für die Gäste der LaGa alle 15 bis 20 Minuten ein Shuttlebus bis zum Haupteingang.





 

 


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