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12.08.2013
WM mit Rekorden, toller Stimmung und ausgezeichneten Resultaten

WM mit Rekorden, toller Stimmung und ausgezeichneten Resultaten

Berlin, 12. August 2013 (tour´s / Strukow-Hamel)


Mit packenden Finalkämpfen endete am vergangenen Wochenende die Weltmeisterschaft der Islandpferde

Nach einer Woche spannender Sportwettkämpfe und Zuchtausscheidungen ging am späten Nachmittag des 11. August 2013 die WM der Islandpferde im Pferdesportpark Berlin-Karlshorst zu Ende. Die Sieger wurden am vergangenen Sonntag bejubelt von über zwölftausend begeisterten Zuschauern auf den ausverkauften Rängen. Der digibet Sportpark Karlshorst konnte durch die Islandpferde-Weltmeisterschaft mit insgesamt täglich über zehntausend Besuchern einen Besucherrekord verzeichnen.

Reiter aus 18 Nationen und die 250 weltbesten Islandpferde waren dazu angetreten unter dem Motto „One world – five gaits!“ – also „Eine Welt – fünf Gänge“, 24 neue Weltmeister wurden gekürt. Island als Favorit landete auf dem 1. Platz mit ganzen acht Weltmeistertiteln, Schweden bekam fünfmal Gold,  Norwegen siegte zweimal; Dänemark, die Schweiz und die Niederlande standen jeweils einmal ganz oben auf dem Siegertreppchen. Hervorragende Ergebnisse erzielte die deutsche Mannschaft, deren Reiter und Pferde insgesamt Rang zwei belegten. Frauke Schenzel aus Ellringen wurde mit ihrem Fuchs-Wallach Tigull vom Kronshof Weltmeisterin im Viergang. Bei dieser schweren Disziplin sind neben den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp die Islandpferde-typische Gangart Tölt in der langsamen Variante sowie im Renntempo Bestandteil der Prüfung. Bei den erstmals ausgetragenen Juniorenweltmeisterschaften konnten die 17-jährige Charlotte Passau mit ihrem Schimmel-Wallach Uni vom Kronshof und die 18-Jährige Johanna Beuk mit ihrem Falbhengst Merkur vom Birkenlund erstmals einen Weltmeistertitel erringen. Elisabeth Katharina Schaaf wurde mit Njördur vom Schluensee in der schwierige Fünfgang-Kombination mit Rennpass ebenfalls Juniorenweltmeisterin. In den Zuchtbewertungen der jungen Hengste und Stuten konnte neben Island sich auch Deutschland ausgezeichnet platzieren. Und der in Brandenburg lebende Isländer Beggi Eggertsson wurde mit dem FeatherPrize geehrt, einem Sonderpreis für besonders feines, ästhetisch ansprechendes und pferdefreundliches Reiten.

Jens Iversen, Präsident der FEIF (International Federation of Icelandic Horse Associations) äußerte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf dieser 12. Weltmeisterschaften, die er als großartige Veranstaltung bezeichnete: „Die gezeigten sportlichen Leistungen im Sport- und Zuchtbereich sind fantastisch. Die Qualität von Pferden und Reitern ist außergewöhnlich hoch und auch die vielen Pferdeshows und Info-Stände sind klasse.“

Neben spannenden Wettkämpfen wurde eine ganze Woche lang ein außerordentlich vielseitiges Programm geboten wie eine internationale Gestütspräsentation und die „Show of Heroes“, bei der sich 29 ältere erfolgreiche Islandpferde jenseits der 20 noch einmal in der großen Arena zeigten und feiern ließen. Tägliche Sondervorführungen und Showdarbietungen nicht nur von Islandpferden, Workshops und Fachvorträge rund ums Pferd und vieles mehr gehörten dazu. Mit den Turnierpferden waren insgesamt über 800 Pferde am Geschehen beteiligt. Auf dem einwöchigen Großevent haben neben vielen Event-Profis 400 freiwillige Helfer aus aller Welt mitgearbeitet. Letztere wurden dann auch besonders von Fritz Finke, WM-Organisationschef und geschäftsführender Vorstand des Islandpferde-Reiter- und Züchterverbandes IPZV gelobt, der sehr froh darüber ist, dass das Konzept, mit einer Islandpferde-Weltmeisterschaft erstmals in eine Großstadt zu gehen, aufgegangen ist.

Mit ca 90 Messeständen wartete die Weltmeisterschaft außerdem mit der größten Freiluft-Pferdemesse einer Islandpferde-Weltmeisterschaft auf.

„Wir möchten das Islandpferd zu den Menschen bringen“, so die Botschaft von Karl Zingsheim, Präsident des IPZV und ebenfalls einer der besten Reiter der WM 2013.

Das ist in Berlin gelungen. Für ihre hervorragenden sportlichen Leistungen und Präsentationen haben die schönen, energiegeladenen und freundlichen Pferde, die in Deutschland schon längst bei den Freizeitreitern außerordentlich beliebt sind, hier eine wunderbare Bühne gefunden und wurden von einem internationalen Publikum enthusiastisch gefeiert.

„One world – five gaits!“ Die nächste Islandpferde-Weltmeisterschaft wird im Sommer 2015 in Herning in Dänemark stattfinden.



Berlin, 06. August 2013 (tour´s / Strukow-Hamel)

Das hatte es auf der Straße des 17. Juni noch nie gegeben. Eifrig trappelten dort am Vormittag des 4. August 3 500 Hufe und mehr der kleinen, kräftigen und ausdauernden Islandpferde Richtung Brandenburger Tor. Zum offiziellen Start der Weltmeisterschaften begrüßten unter der Quadriga Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Islands Präsident Olafur Ragnar Grimsson die rund 350 Reiter. Mit der feierlichen Stafettenübergabe endete nach 3 000 Kilometern die letzte Etappe eines Stafettenritts, der vor über einem Monat in Österreich, dem Austragungsland der Weltmeisterschaft 2011, begonnen hatte.

Dieses ungewöhnliche Schauspiel im Herzen der Hauptstadt, das viele erstaunte und begeisterte Zuschauer angezogen hatte, fand seine Fortsetzung am Nachmittag im Pferdesportpark Berlin-Karlshorst. Feierlich zogen zuerst die Freizeit- und Stafettenreiter in die WM-Arena ein. Unter den Flaggen der 18 teilnehmenden Nationen nahmen dann die Wettkampfteilnehmer Aufstellung.

Etwa 8 000 Zuschauer auf den Tribünenrängen verfolgten anschließend gebannt die dreistündige „HorsePowerShow“ mit internationaler Beteiligung der Spitzenklasse, die wunderschönen Schaubilder mit Friesenhengsten, rasante römische Streitwagen, wagemutige Trick-Reiter, spannende Wettrennen mit Vierspänner-Kutschen, Spring- und Dressur-Quadrillen, eine Clownesque von Pferd und Mensch. Der „Flying Frenchman“ Lorenzo bot mit seinen 12 edlen Camargue-Pferden eine einzigartige, umjubelte Freiheitsdressur voller Anmut und Schönheit. Natürlich konnten auch die Islandpferde ihre Show-Qualitäten unter Beweis stellen.

Ab diesen Montag folgen auf die Shows die sportlichen Wettbewerbe. Bei den Weltmeisterschaften der Islandpferde werden bis zum kommenden Sonntag sowohl Sport- als auch Zuchtprüfungen vorgenommen. Bis zum Nachmittag des 8. August fallen neben anderen Prüfungen die Vier- und Fünfgang-Vorentscheidungen und im Tölt. Am Nachmittag gibt es dann die ersten Entscheidungen im A-Finale der Juniorenweltmeisterschaft sowie in der Passprüfung. Am Freitag, Samstag und Sonntag werden weitere Wettbewerbe ausgetragen und Weltmeister gekürt.

Die ganze Woche hindurch versprechen ein umfangreiches Angebot vieler Aussteller auf der begleitenden Pferdemesse, Vorführungen im Schauring, öffentliche Reitstunden für das breite Publikum sowie attraktive After-Show-Partys in den Abendstunden für Gäste und Aktive neben spannendem Pferdesport gute Unterhaltung.



Berlin, 01. August 2013 (tour´s / Strukow-Hamel)

Der Countdown läuft. Ab dem kommenden Sonntag steht Berlin eine Woche lang sportlich im Zeichen des Islandpferdes. Gut gerüstet präsentierten sich gestern die speziellen Anlagen des digibet Pferdesportparks für dieses Großereignis auf dem Gelände der Trabrennbahn Karlshorst. Hier und dort wurde noch gewerkelt, die Sitze der zweiten Haupttribüne gerade eingebaut.

Auf der ersten Pressekonferenz sprach Fritz Finke, geschäftsführender Vorstand des Islandpferde-Reiter- und Züchterverbandes Deutschland (IPZV) von den riesigen Erwartungen, die damit verknüpft sind. „Erstmals findet eine solche Weltmeisterschaft nicht in Abgeschiedenheit „auf dem platten Land“ statt, sondern inmitten einer Großstadt und mit einem großen Begleitprogramm. 250 Islandpferde treten allein zu den Sport- und Zuchtwettbewerben an, insgesamt sind zu den Veranstaltungen 825 Islandpferde gemeldet.

5 -10 000 Zuschauer erwarten wir für die Eröffnungsveranstaltung und mehr als 12 000 Besucher insgesamt. Auch die Zahl der Aussteller, die sich zu der parallel laufenden Pferdemesse angemeldet hat, ist mit 80 - 90 über unsere Erwartungen hoch.“ Stellvertretend für ihren isländischen Botschafter lobte Edda Jökulsdottir die vielen und ganz unterschiedlichen Angebote „Rund um´s Islandpferd“, die die Wettbewerbe ergänzen und wovon man für die Ausrichtung von Wettkämpfen auf ihrer Heimatinsel viel lernen könne. Für die große isländische Equipe wird unverändert ein Wermutstropfen in die Weltmeisterschaft fallen, bei denen sie sicherlich wieder hervorragende Resultate erzielen wird. Auch für sie gilt nach wie vor: Kein Pferd. das jemals Island verlassen hat, darf dorthin zurückkehren. Interessenten dürfen sich auf den Erwerb von Spitzenpferden freuen.

Traditionell zahlreich reisen neben Island große nordische Mannschaften zur Weltmeisterschaft an, 18 Nationen werden insgesamt am Start sein. Auch Deutschland ist wie immer gut dabei und hofft wieder auf Erfolge und Medaillen. Davon geht Susanne Wand, Teamleiterin der deutschen Mannschaft und selbst Isländer-Freizeitreiterin, aus. Und sie hofft auf gutes Wetter, nachdem vor zwei Jahren die vorherigen Weltmeisterschaften in Österreich von strömendem Regen begleitet waren. Zu warm sollte es aber auch nicht werden, denn das mögen Islandpferde nicht besonders und bevorzugen es ihrer Herkunft entsprechend kühl. Eine der Reiterinnen, die in den Sport- und Zuchtwettbewerben für die deutsche Mannschaft antreten werden, ist Frauke Schenzel, die gerade, begleitet von einem prächtigen Fuchs und einem Rappen, zu Fuß in Ruhe das Wettkampfgelände erkundet. „Tigull vom Kronshof, der Fuchs, und Oskadis vom Habichtswald, mein Reservepferd, und ich hatten keine weite Anreise. Ich bin aus der Nähe von Hamburg hierher gekommen, wir züchten selbst Islandpferde.“

Für sie und alle anderen, Reiter wie Zuschauer, stehen ab Sonntag sieben spannende Tage bevor:

Nach 11 Uhr werden rund 400 Islandpferde-Reiter die WM-Stafette an das Brandenburger Tor zu Berlins Regierendem Bürgermeister und Schirmherr der WM, Klaus Wowereit, und dem isländischen Präsidenten,Ólafur Ragnar Grímsson, bringen. Nach 118 Etappen und rund 3 000 zurückgelegten Kilometern sind dafür vom letzten Rastplatz vor den Toren Berlins, Gut Langerwisch, Hunderte Reiter mit dem Ziel Brandenburger Tor aufgebrochen. Dort wird der Stafettenstab, welcher traditionell wie beim Olympischen Feuer von einer Weltmeisterschaft zur nächsten gebracht wird, in einer festlichen Zeremonie übergeben.

Um 15 Uhr startet dann im Pferdesportpark Karlshorst die große WM-Eröffnungsshow „HorsePower“, zu der die Freizeit- und Stafettenreiter feierlich in die WM-Arena einreiten,die Flaggen der Nationen übergeben und die Teilnehmer der Weltmeisterschaften Aufstellung nehmen. Die anschließende dreistündige Pferdeshow bietet dem Publikum u. a. eine berühmte Freiheitsdressur mit schneeweißen Andalusiern, den Auftritt des Stuntreiter-Ensembles „Thunderguys“ aus Belgien und viele weitere Stars der nationalen und internationalen Pferdeszene.

Weitere Informationen zur Islandpferde-Weltmeisterschaft Berlin 2013 unter www.berlin2013.de



Berlin, 11. Juli 2013 ( tour´s / Strukow-Hamel)

Meister der fünf Gangarten vom 4.-11. August im Pferdesportpark Karlshorst

Die 1.000jährige Reinzucht und die harten Lebensbedingungen auf Island haben ein ganz besonderes Pferd hervorgebracht. Das schöne Kleinpferd mit dicker Mähne und dichtem Schweif, das in vielen Fellfarben daher kommt, gilt als sehr zuverlässig und von gutem Charakter, von schneller Auffassungsgabe, nervenstark und zugleich selbstbewusst und selbstständig. Und es ist Meister über fünf Gangarten, das nicht nur über die Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp verfügt, sondern zusätzlich über die genetisch verankerten Gangarten Tölt und Pass. Ein töltender Isländer hat abwechselnd immer einen oder zwei Hufe am Boden. Durch die fehlende Sprungphase sitzt der Reiter beim Tölt nahezu erschütterungsfrei oder schwingt bei schnellem Tempo angenehm auf und ab. Viele Islandpferde beherrschen über den Tölt hinaus den Passgang, die Königsdisziplin, der normalerweise nur im Renntempo geritten wird und hohes reiterliches Können erfordert.

Das Islandpferd ist die einzige Rasse, für welche eigens alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft ausgerichtet wird. Nach Österreich 2011 veranstaltet der Islandpferde- Reiter- und Züchterverband Deutschland (IPZV) die diesjährige Weltmeisterschaft vom 4. bis 11. August in der neu erbauten WM-Arena im digibet Pferdesportpark Berlin-Karlshorst, an der 18 Nationen teilnehmen werden. Schon seit Herbst 2011 laufen die offiziellen Arbeiten für die WM auf dem Gelände des digibet Pferdesportparks Karlshorst. An dem als Trabrennbahn Karlshorst bekannten Ort entstand bis zur Weltmeisterschaft eine ganze Reihe dauerhafter und temporärer Bauten: neue Wettkampf- und Trainingsbahnen ebenso wie Tribünen, Ausstellungsflächen, Gastronomie-Bereiche und Stallungen. Die seit Jahren mit wirtschaftlichen Problemen kämpfende Traditionsrennbahn profitiert von diesen Investitionen.

Spitzensport vom Feinsten, Volksfest, Kultur, Unterhaltung, Bildung und eine Pferdemesse mit vielen Verkaufsständen versprechen die Veranstalter für diese Augustwoche. Die Hauptattraktionen der Weltmeisterschaft sind natürlich die Zucht- und Sportwettbewerbe in der WM-Arena. In spezifischen Prüfungen, in denen nach einer eigenen Prüfungsordnung gerichtet wird, zeigen Pferde und Reiter ihre Fähigkeiten in den rassetypischen Gangarten: in Töltprüfungen oder Passrennen sowie in den Mehrgangprüfungen, in denen neben Tölt und Pass auch die Grundgangarten beurteilt werden. Im Bildungsforum werden hochkarätige Reiter, Referenten, Trainer und Ausbilder der Pferdeszene Vorträge halten. Die täglich mehrfachen Vorführungen im Schauring zeigen viele Facetten des Islandpferdereitens. Der mehrfache Weltmeister in verschiedenen Disziplinen und Mitautor der Islandpferdereitlehre, Walter Feldmann, wird öffentliche Reitstunden mit ganz normalen Reitschülern auf ganz normalen Islandpferden geben. Die Messestände auf dem Gelände bieten ein umfassendes Angebot rund um den Reitsport.

Das erste Highlight der Weltmeisterschaft wird am Sonntag, den 4. August 2013, die letzte Etappe des Stafettenritts von Österreich sein: Rund 400 Reiter ziehen mit ihren Islandpferden zum Brandenburger Tor. Gleich danach am ersten Tag der Weltmeisterschaft, bietet die große, dreistündige Eröffnungs-Show „HorsePower“ in der neu erbauten WM-Arena um 15 Uhr den perfekten Einstieg in das Turnier. Friesenhengste, Andalusier, Lusitanos, Araber, Warmblüter, Kaltblüter und natürlich jede Menge edler Islandpferde werden zu bewundern sein.

Und dann hat der WM-Besucher eine Woche lang ausgiebig Zeit, diese schöne Rasse näher kennenzulernen. Als „Islandpferd“ anerkannt werden nur reingezogene Tiere ohne Fremdbluteinkreuzung, deren Abstammung sich lückenlos bis nach Island zurückzuverfolgen lässt. In Island ist die Einfuhr von Pferden verboten. Daher können Pferde, die in Island geboren wurden und einmal die Insel verlassen haben, nicht wieder eingeführt werden. In den 50er und 60er Jahren erlebte das Islandpferd einen Export-Boom. Hauptmarkt war Deutschland, wo der Isländer als Freizeitpferd dank seine vielen guten und besonderen Eigenschaften sehr beliebt wurde, woran auch die „Immenhof“-Filmserie maßgeblich Anteil hatte. Heute ist Deutschland mit rund 65 000 Tieren nach Island das größte Zucht- und Exportland für Islandpferde. Die meisten Pferde stehen mit etwa 78 000 im Mutterland Island.





 

 


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