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14.07.2013
Auf in die Ferien nach Brandenburg

Auf in die Ferien nach Brandenburg

Potsdam / Berlin ( tour´s / TMB) :


Ob Spreewald, Prignitz, Havelland oder Elbe-Elster-Land – den Urlaubsfreuden steht kein Wasser mehr im Weg

Das Hochwasser hat im Juni die Tourismusbranche für mehrere Wochen in Atem gehalten. Gleichwohl gab es in Brandenburg – bis auf wenige Ausnahmen – keine gravierenden Schäden. Viele Hotels und Restaurants waren von den Fluten überhaupt nicht betroffen. Überall im Land sind Gastgeber bestens auf Besucher vorbereitet, so dass einem erholsamen Urlaub nichts im Wege steht. Insbesondere Familien freuen sich in den Sommerferien auf den lang ersehnten Urlaub – ob in der Prignitz, im Spreewald und Havelland oder im Süden Brandenburgs, im Elbe-Elster-Land. Hotels, Restaurants und viele Freizeit-Einrichtungen haben geöffnet. Gute Nachrichten gibt es auch für Fahrradtouristen: Die meisten Abschnitte der vom Hochwasser betroffenen Radwege an Flüssen sind wieder befahrbar. Zudem heißen Betreiber von Kanu- und Radverleihstationen Tagesgäste und Touristen aus ganz Deutschland willkommen. Nach dem Hochwasser wollen alle schnell zum Alltag zurückkehren und das machen, was sie am besten können: gute Gastgeber sein.

Kanu- und Paddelboot fahren im Spreewald

Zum Beispiel im Spreewald: Von Berlin aus ist die Region mit Bahn oder Auto in nur knapp einer Stunde erreichbar. Und schon können Touristen in ein Labyrinth von Fließen, in märchenhafte Wälder und Wiesen sowie die traditionellen Bräuche der Sorben eintauchen. Besonders beliebt sind Kanu- und Paddeltouren. Die Fließe sind bereits seit 19. Juni wieder für alle Wassersportler geöffnet. Ausgenommen sind lediglich der Puhlstrom und der Nordumfluter (Landesamt für Bauen und Verkehr, Stand: 9.7.2013). Darüber hinaus sollten sich Wassersportler auf erhöhte Geschwindigkeiten der Strömung einstellen.

Radeln durch die Prignitz und Gutes tun

Der nordwestlichste Zipfel Brandenburgs blieb vom Hochwasser weitgehend verschont. Hier läuft der Tourismus mit all seinen Angeboten in gewohnter Qualität. So können sich Radler beispielsweise nach Herzenslust abstrampeln. Ein ausgeklügeltes Wegesystem, das mit mehr als 50 Knotenpunkten verbunden ist, ermöglicht immer wieder neue und individuelle Fahrradtouren. Und gleichzeitig was Gutes tun. Engagierte Elbe-Anwohner unterstützen mit einer Aktion die Flutopfer in Sachsen-Anhalt. „Radeln für Sachsen-Anhalt“ heißt die aktuelle Initiative der Prignitzer Hoteliers, Ferienwohnungsanbieter und Gastronomen sowie des regionalen Tourismusverbands. Auf den 90 Kilometern des Elbradweges, der durch die Prignitz führt, sowie auf allen ausgewiesenen Radwegen der Region verbinden Radfahrer jetzt das sportliche Vergnügen mit Hilfsbereitschaft für Hochwasseropfer. Die „Radeln für Sachsen-Anhalt“-Karte kann auf www.dieprignitz.de heruntergeladen werden und wird dann in der Region von den teilnehmenden Partnern abgestempelt. Für jeden gefahrenen Kilometer spenden sie und der Tourismusverband Prignitz jeweils einen Cent.

Ein besonderes Highlight in der Prignitz ist der spätabendliche Einflug der Störche in die Nester der größten Storchenkolonie Mitteleuropas. Das große Geklapper zur Begrüßung sowie die Fütterung der Jungen sind von Mitte Mai bis Mitte August für Gäste und Bewohner des Dorfes Rühstädt ein täglicher Höhepunkt. Bei der rund 1,5 Kilometer langen, geführten Tour – die jeden Sonnabend um 20 Uhr beginnt – erhalten Interessierte einen Einblick in das Familienleben der Störche.

Violettes Farbenschauspiel in der Niederlausitz

Im äußersten Südwesten von Brandenburg ist das Elbe-Elster-Land zu finden. Hier gibt es noch einzelne Einschränkungen aufgrund von Reparaturen auf Radwegen an der Schwarzen Elster sowie der Elbe. Die betroffenen Stellen sind aber problemlos zu umfahren und gut ausgeschildert. Aber die Region hat noch viel mehr zu bieten. Im Elbe-Elster-Land lassen sich Radtouren auf den Spuren alter Industriekultur sowie Ausflüge in nahezu unberührte Naturlandschaften bestens miteinander verbinden. So gibt es violett blühende Lavendel-Felder nicht nur in Frankreich zu bestaunen. Ebenso der Naturpark Niederlausitz hat ein spektakuläres Farbenschauspiel zu bieten. Hier wächst die Calluna-Heide. Ein ganz besonderes Ereignis gibt es im Sommer, wenn die Heide blüht und die Wiesen sich in ein violettes Kleid hüllen.

Hochkarätige Kammerkonzerte auf Schloss Ribbeck

Auch das Havelland freut sich für seine Urlaubsgäste. Wer an heißen Sommertagen sich abkühlen und einen Sprung ins kühle Nass wagen möchte, sollte zum Hohennauener-Ferchesarer See fahren. Ebenso Kanus stehen hier zum Verleih bereit – geführte Touren sind ebenfalls möglich. Doch nicht nur Wassertouristen kommen hier auf ihre Kosten, auch Liebhaber neobarocker Baukunst. Zum Beispiel im Schloss von Ribbeck. Einst Wohnsitz der Familie von Ribbeck beherbergt das Schloss heute ein vielfach ausgezeichnetes Restaurant und ist bekannt für seine hochkarätigen Kammerkonzerte. Das Museum zeigt die Geschichte des Hauses und der Region und bietet mit seinen Wechselausstellungen ein Forum für historische und zeitgenössische Kunst. Und wer schon mal da ist, darf die weit und breit höchste Birnentorte nicht verpassen. Im Alten Waschhaus, einem Café mit Museum wird sie serviert. Dort gibt es noch weitere regionale Produkte und allerlei Leckereien aus Birne.





 

 


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