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24.08.2013
Das „unbequeme“ Denkmal eines streitbaren Dichters
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Denkmal
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Das „unbequeme“ Denkmal eines streitbaren Dichters

Bad Saarow ( tour´s / Dr. Angela Grabley) :


Jährlich wird am zweiten Sonntag im September der „Tag des offenen Denkmals“ begangen. Die Deutsche Stiftung Denkmalsschutz hat 2013 bundesweit das Motto „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?" ausgegeben.

Die Bad Saarower Gästeführer nehmen das zum Anlass, nicht nur die Gäste auf die Denkmale im Ort aufmerksam zu machen, sondern auch die Gemeinde und ihre Einwohner selbst für Fragen des Umgangs mit den Denkmalen zu sensibilisieren.

Die Idee von Burkhard Teichert, in diesem Jahr bei einer Führung und einer anschließenden Gesprächsrunde das Johannes-R.-Becher-Denkmal in den Mittelpunkt zu stellen, für das Programm auch Schüler der Maxim-Gorki-Schule zu gewinnen und für die Erhaltung und Pflege des Denkmals zu werben, wird vom Verein Gästeführer Region Scharmützelsee e.V. unterstützt.

Das Becher-Denkmal scheint in zweierlei Hinsicht „unbequem“ zu sein. Zum einen ist die Person Johannes R. Becher durchaus keine „bequeme“ Persönlichkeit, an der sich teilweise die Gemüter entzünden. Zum anderen ist die Bewahrung der Denkmal-Anlage, Figur und Stele mit dem Becher-Zitat „Menschen lasst uns Menschen werden!“, sicher keine „bequeme“ Aufgabe für den Eigentümer. Die Gemeinde Bad Saarow kann jedoch stolz sein, ein vom Bildhauer Fritz Cremer geschaffenes Denkmal des namhaften Schriftstellers und Kulturpolitikers Johannes R. Becher zu besitzen.

Treffpunkt für Interessierte: 10 Uhr am Becher-Denkmal, Seestraße (an der Schwanenwiese /Hafen der Bad Saarower Schifffahrt). Ende der Veranstaltung um 12 Uhr im SaarowCentrum, Ulmenstraße.

Im Land Brandenburg können am 8. September fast 130 Denkmale besichtigt werden.

Weitere Informationen: www.denkmalschutz.de





 

 


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