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20.07.2011
Hoppegarten lädt zum Saisonhöhepunkt 2011
Grosser Preis von BerlinHoppegarten - Grosser Preis von Berlin
Grosser Preis von BerlinHoppegarten - Grosser Preis von Berlin
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Willkommen zu Hause, Grosser Preis von Berlin!

Hoppegarten (tour´s/PI):
Berlin, Du hast Deinen Grossen Preis zurück! Es ist Halbzeit in Hoppegarten und der Höhepunkt der diesjährigen Rennsaison steht bevor: Alles fiebert dem Grossen Preis von Berlin entgegen, der in seiner 121. Auflage am Sonntag, 24. Juli 2011, als Gruppe I-Rennen auf seine Heimatbahn zurückkehrt. Das Steherrennen* über die klassische Distanz von 2.400 Metern ist ein Rennen der Europa-Gruppe I und damit das erste Rennen der höchsten europäischen Klassifizierung, das in Berlin-Hoppegarten ausgetragen wird. Rennbahn-Eigentümer Gerhard Schöningh holt den Grossen Preis als neuen Saisonhöhepunkt auf die Hauptstadtrennbahn und stellt die größte deutsche Galopprennbahn drei Jahre nach der Privatisierung damit auch sportlich endgültig in die erste Reihe des deutschen Galopprennsports.

Der Grosse Preis von Berlin ist eines von nur sieben Gruppe I-Rennen in Deutschland. Diese gelten als die besten Championatsrennen und sind von internationaler Bedeutung. Mit “Scalo“ und “Night Magic“ sollen gleich zwei “Galopper des Jahres“ (Night Magic: 2009; Scalo: 2010) in diesem Top-Rennen starten. Auch Pferde des weltgrößten Rennstalls Godolphin - im Besitz von Scheich Mohammed, dem Herrscher von Dubai - sind für das Rennen genannt. Von den aktuell zehn Pferden im Feld kommen sechs aus großen deutschen Ställen, drei aus England und eines aus Norwegen. 175.000 Euro plus Züchter- und Besitzerprämien können die Weltklassepferde im Grossen Preis von Berlin eingaloppieren, womit das Berliner Original nach dem Deutschen Derby, dem Preis der Diana (Stuten-Derby) und dem Großen Preis von Baden nun das am vierthöchsten dotierte deutsche Rennen ist.

Rennbahn-Eigentümer Gerhard Schöningh: „Jeder möchte bei der Rückkehr des Grossen Preises dabei sein, die Resonanz auf diesen Renntag ist hervorragend. Ich freue mich sehr, dass wir damit das erste Berliner Traditionsrennen an seine Geburtsstätte zurückholen können und rechne für diesen historisch bedeutsamen Renntag wieder mit einer großen Kulisse“. Unter den Zuschauern wird auch viel Prominenz aus Politik und Gesellschaft erwartet. Der Regierende Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, hat die Schirmherrschaft für diesen Renntag übernommen.

Sportlich hochkarätig und mit einer Dotierung von 80.000 Euro einen schnellen Galopp wert, ist auch das Internationale Super-Handicap über 1.800 Meter (Ausgleich I). Dieses Rennen ist ein sportliches Novum im deutschen Pferderennsport und richtet sich an Pferde der Listen- und Gruppeklasse. In Listen- und Grupperennen sind bei gleichen Gewichtsbedingungen die besseren Pferde im Vorteil. Dagegen sind in diesem Handicap-Rennen die Gewichte so festgelegt, dass gute Pferde höhere Gewichte tragen. Dadurch ist eine Chancengleichheit hergestellt, die einen besonders spannenden Rennverlauf verspricht.

Weit zurück in die Historie der Pferdezucht geht es am Sonntag auch mit dem Sheikh Zayed Bin Sultan Al Nahyan Listed Cup. Das mit 20.000 Euro dotierte Listenrennen ist bereits die dritte Leistungsprüfung für Arabische Vollblüter in der aktuellen Hoppegartener Rennsaison und Teil der internationalen Rennserie des H.H. Sheikh Mansoor Bin Zayed Al Nahyan Global Arabian Horse Flat Racing Festivals, das am 24. Juli in Hoppegarten Station macht. Mit diesem am zweithöchsten dotierten Rennen der Serie bietet Hoppegarten den „Verwandten“ seiner heutigen Stars erneut eine passende Plattform. Die Englischen Vollblüter (die üblichen Rennpferde auf europäischen Bahnen) gehen in der Zucht ursprünglich auf drei arabische Vollbluthengste zurück.

Neben diesen drei Rennen erwarten die Besucher sechs weitere spannende Prüfungen im Rahmenprogramm. Im Zweijährigenrennen und in zwei Ausgleichen* geht es über die Gerade Bahn. „Auch diese Rennen sind top besetzt“, sagt der Geschäftsführer der Rennbahn, Andreas Neue. „Die Leute rennen uns die Bude ein“. Nicht nur die Pferde und ihre Besitzer können zum Saisonhöhepunkt das große Geld verdienen. In zwei Rennen bei großen Starterfeldern wird die Viererwette ab einem Einsatz von 50 Cent mit einer fünfstelligen Garantieauszahlung angeboten.

 

 


© Nebelhorn Verlag 2011