11.08.2020
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06.12.2012

Handlungsperspektiven im Spannungsfeld zwischen Tourismus und Politik

Handlungsperspektiven im Spannungsfeld zwischen Tourismus und PolitikHandlungsperspektiven im Spannungsfeld zwischen Tourismus und Politik
Bild: ITB
Handlungsperspektiven im Spannungsfeld zwischen Tourismus und PolitikHandlungsperspektiven im Spannungsfeld zwischen Tourismus und Politik
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Berlin (tour`s / PI) :
Die zunehmenden Belastungen durch Steuern, Abgaben und Regularien zählten zu den wichtigsten Themen der 16. Jahrestagung, der „Deutschen Gesellschaft für Tourismuswirtschaft“ (DGT). Sie fand Anfang Dezember 2012 auf dem Messegelände in Berlin statt. Unter dem Thema „Tourismus und Politik“ diskutierten die prominenten Gäste aus Tourismuswirtschaft, -politik und -wissenschaft über Probleme und Handlungsperspektiven, die sich an der Schnittstelle der drei Bereiche ergeben. Ausgerichtet wurde die 16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft von der Fachhochschule Worms und der ITB Berlin.

Führungskräfte von namhaften Unternehmen setzten sich kritisch und differenziert mit den politischen Rahmenbedingungen am Standort Deutschland auseinander, darunter Thomas Kropp, Leiter Konzernpolitik und Bevollmächtigter des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, Otto Lindner, Vorstand Lindner Hotels AG, Mag. Andreas Reiter, ZTB Zukunftsbüro Wien, Michael Tenzer, Vorsitzender der Geschäftsführung Thomas Cook Touristik GmbH, und Dr. Wolf-Dieter Zumpfort, Leiter TUI AG-Repräsentanz Berlin.

Prof. Dr. Roland Conrady, Fachbereich Touristik/Verkehrswesen der Fachhochschule Worms, Vorstand DGT e.V. und Wissenschaftlicher Leiter des ITB Berlin Kongress, kommentierte: „In einer Ära der Politikdominanz muss das Verhältnis von Tourismus und Politik neu austariert werden, um die großen, vor uns liegenden Herausforderungen in der Tourismusbranche zu bewältigen.“ Die tourismuspolitischen Sprecher der Bundestagsparteien formulierten anlässlich der Jahrestagung ihre Erwartungen an die Tourismuswirtschaft. Klaus Brähmig, Mitglied des Bundestages und Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Tourismus, rief zu einer engeren Zusammenarbeit von Tourismuspolitik und Tourismuswissenschaften auf. Dr. Dirk Glaeßer, Risk and Crisis Management World Tourism Organization (UNWTO) sagte, Politik sei auf eine wissenschaftliche Unterstützung und Begleitung von Tourismuspolitik-Entscheidungen angewiesen.

David Ruetz vom Gastgeber ITB Berlin, hob hervor. „Um den Tourismus als einen der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland weiter voranzubringen, müssen auch die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Wir freuen uns, als Gastgeber der 16. DGT Jahrestagung einen Beitrag zum Austausch zwischen Tourismuswissenschaft, -wirtschaft und -politik zu leisten.“

Auf der Mitgliederversammlung der DGT wurde ein neuer Vorstand gewählt. Ihm gehören Prof. Dr. Roland Conrady, Fachbereich Touristik/Verkehrswesen, Fachhochschule Worms, Prof. Dr. Anita Zehrer, Vize-Rektorin des Management Center Innsbruck MCI, Univ.-Prof. Dr. Ralf Roth, Institutsleiter, Deutsche Sporthochschule Köln, Prof. Dr. Bärbel Leupolt, Institut für Geographie, Universität Hamburg und Prof. Dr. Axel Dreyer, Leiter des Arbeitsbereichs Tourismus, Hochschule Harz an.

Prof. Dr. Roland Conrady, Fachbereich Touristik/Verkehrswesen, Fachhochschule Worms und Wissenschaftlicher Leiter des ITB Berlin Kongress wurde zum Präsidenten der DGT gewählt. Erste Vizepräsidentin wurde Prof. Dr. Anita Zehrer, Vize-Rektorin des Management Center Innsbruck MCI, zum Zweiten Vizepräsidenten wurde Univ.-Prof. Dr. Ralf Roth, Institutsleiter, Deutsche Sporthochschule Köln, bestellt.



 

 


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