26.09.2017
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12.01.2013

Winterliches Naturerlebnis: Der Ruf der Singschwäne

SchwanSchwan
Bild: Steffen Ziebolski
SchwanSchwan
Bild: Steffen Ziebolski
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Potsdam (tour´s / TMB) :
Der Singschwan ist nah mit dem gut bekannten Höckerschwan verwandt und sieht ihm auch ganz ähnlich. Äußerlich ist er nur an der Schnabelfärbung gut zu unterscheiden: bei Singschwänen ist diese gelb mit schwarzer Spitze statt orangerot mit schwarzer Wurzel, es fehlt der Schnabelhöcker. Während der Höckerschwan jedoch nur selten leise Töne von sich gibt, machen Singschwäne schon von weitem durch trompetenartige Rufe auf sich aufmerksam. Diese sind ab Februar, wenn die Paarbildung beginnt, verstärkt zu hören. Im Nationalpark Unteres Odertal überwintern in jedem Jahr zwischen 500 und 1.500 Singschwäne. Die 7. Singschwantage vom 15. bis 17. Februar bieten Gelegenheit, diesem Naturerlebnis bei Exkursionen mit Mitarbeitern der Naturwacht und der Nationalparkverwaltung nahe zu kommen. Bei Vorträgen im Nationalparkzentrum in Criewen bei Schwedt/Oder erfahren die Teilnehmer Wissenswertes rund um den weißen Vogel mit der beeindruckenden Stimme.

Auch die ausgedehnten und im Winter teilweise überfluteten Wiesen südlich von Gülpe im Naturpark Westhavelland sind von Dezember bis Februar ein gut besuchter Rastplatz der Singschwäne. Hier kennt Natur- und Landschaftsführer Martin Miethke die besten Stellen, um den teils leisen und melancholischen, teils kräftig trompetenden Rufen in der stillen Winterlandschaft zu lauschen und die Singschwäne, Gänse oder auch mal einen Seeadler zu beobachten. Die rund zweistündige Führung „Singschwäne am Großen Graben“ kostet 7 Euro pro Person (maximal 12 Personen) und ist noch bis Ende Februar buchbar. Wetterfeste Kleidung wird empfohlen, Ferngläser können ausgeliehen werden. Ein Spektiv wird mitgeführt.



 

 


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