21.11.2017
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29.07.2015

BUGA : Kakteenzauber am Standort Stölln

BrandenburgImpressionen von der Kakteenausstellung in Stölln
Bild: Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH
BrandenburgImpressionen von der Kakteenausstellung in Stölln
Bild: Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH
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Aus Land Brandenburg berichtet unser Korrespondent Hans-Jürgen Kolbe



Notiz vom 29.07.2015

Ausdauer liegt im Charakter von Kakteen. Pflegeleichtigkeit sowie. Wie geschaffen für eine Gartenschau, bei der es gilt alle klimatischen Raffinessen des Wetters auszuhalten. Auf der BUGA finden sich am Standort Stölln Kakteen. Nicht auf dem „multibiodiversitätsoptimalen“ Trockenrasen, der so typisch für den BUGA-Fliegerpark in Stölln ist, sondern gleich daneben am „Airport“-Gebäude in der Nähe des Flugzeugs LADY AGNES im Fliegerpark.

Die Nähe zum Ausstellungsflugzeug hat natürlich einen triftigen Grund. Es geht im weitesten Sinn um das Thema Transport, um das Herkommen von Pflanzen aus fernen Ländern und damit auch um die sog. Cargo-Luftfrachtcontainer, die in Zeiten der Globalisierung eben auch Pflanzen von einem Kontinent zum nächsten transportieren. In abgewandelten Cargo-Container sind die BUGA-Kakteen, die just in diesen Wochen eifrig blühen, ausgestellt. Abgewandelt heißt: 1 Meter breite und knapp 70 Zentimeter hohe Container. Mit dieser kleinskalierten Variante der Original-Cargo-Container können die Kakteen von den BUGA-Besuchern in Stölln gut wahrgenommen und beschaut werden. Wahrlich eine Augenweide.

Siebzehn dieser Kisten wurden vom BUGA-Zweckverband hergestellt und vom Kakteenspezialisten Hans Graf aus Oettingen (Bayern) bepflanzt. Sie sind seit Beginn der BUGA zu sehen. „Ich freue mich auf der BUGA in der Havelregion dabei sein zu können. Das ist eine große Ehre für mich. Wir haben etliche schöne Exemplare nach Stölln gebracht. Uns ist die Vielfalt wichtig“, so Hans Graf. Und weiter: „Die Kakteen passen gut zum Standort Stölln.“

Siebzehn Kisten bedeuten 17 unterschiedliche Pflanzenformationen. Zu bestaunen sind u.a. Feigenkaktus (Opuntia strigil `Kurt`und Yucca glauca); Winterharte Mittagsblume (Delosperma ‚New Fire‘); Palmlilie (Yucca angustissima); Grannen-Kiefer (Pinus aristata), Fetthenne (Sedum sichotense und Opuntia pottsii ‚DJF1447 Albuquerque Neu-Mexiko‘); Bananen-Palmlilie (Yucca baccata); Igelsäulenkaktus (Echinocereus coccineus); Kakteenholz (Cylindropuntia imbricata).



Notiz vom 22.07.2015

BUGA : Es weihnachtet schon ...

Eine neue BUGA-Blumenhallenschau ist noch bis 28. Juli 2015 in Brandenburg an der Havel in der St. Johanniskirche zu sehen. Thema der Blumenhallenschau: „Ja, ist denn schon Weihnachten? Advents- und Weihnachtsfloristik“. Ein provokantes Thema im Sommer? Es geht darum, Trends zu zeigen und Anregungen zu geben. Wie schnell ist die Zeit vergangen. Die Besucher können sich von den attraktiven floristischen Arbeiten zum Thema Advent und Weihnachten inspirieren lassen.

Dabei spielen Blumen und Pflanzen die Hauptrolle. Auch die Klassiker in der Advents- und Weihnachtszeit, die Weihnachtssterne, sind zu sehen. Sie werden auch Poinsettien genannt, abgeleitet von ihrem Entdecker Joel Poinsett. Es war schon eine besondere Herausforderung für den Gartenbaubetrieb, in dieser Jahreszeit die Weihnachtssterne vorzuproduzieren.  Bekanntlich brauchen diese eine ausreichende Dunkelphase, um ihre oberen Blätter zu färben. Die typische Farbe ist Rot. Es gibt inzwischen aber viele Farben, von Dunkelrot über Rosa und Lachs bis zum hellen Gelb.  In der Schau werden Poinsettien in der Trendfarbe Pearl und in verschiedenen Pinknuancen präsentiert.

Die natürliche Art unseres Weihnachtssterns ist ein immergrüner Strauch mit roten Hochblättern. Er kann in seiner Heimat, beispielsweise in Mexiko, auch im Sommer bewundert werden. Den Namen Weihnachtsblume bzw. Weihnachtsstern bekam die Poinsettie erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Amerika. Inzwischen ist sie auch bei uns aus der Advents- und Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken.

Die Floristen zeigen ein breites Spektrum von Advents- und Lichterkränzen, Tisch- und Raumschmuck wie auch adventliche Gefäßfüllungen. Die Besucher können sich freuen auf „Dynamische Kerzenbewegungen mit Bromelien“, auf einen Koniferenkranz mit Zapfen und Kerzentexturen, auf exotische Anthurien in traditioneller Umgebung und einen Quaderkranz: grün = grün? Die „Hängenden Gärten von Amaryllis“ werden sicher ihre Bewunderer finden, ebenso der Tischschmuck auf einem Banketttisch in silberner Eleganz wie auch die Verbindung von Tradition mit moderner floristischer Gestaltung.



Notiz vom 12.07.2015

BUGA : Gartenschau nun auch mit Einzelkarte

Eine neue Ticket-Politik hat der BUGA-Zweckverband für die zweite Halbzeit der Gartenschau verabschiedet. Zwei neue BUGA-Eintrittskarten wird es ab 17.07.2015 geben. Das „BUGA-Mini-Ticket“ und die „Halbzeit-Dauerkarte“ werden zur BUGA-Halbzeit eingeführt.

  Mit diesen neuen Regelungen sollen die Besucherzahlen nicht nur stabil gehalten, sondern noch Steigerungen möglich werden. Um doch noch mehr Besucher anzulocken als bisher, setzt der Zweckverband der Bundesgartenschau für die Standorte in Brandenburg, Premnitz, Rathenow, Stölln und Havelberg nun auf eine andere Ticket-Politik. Gab es bisher eine Tageskarte für 20 Euro, mit der man zu allen Buga-Standorten einmal Zutritt hatte, wird nun ein „Mini-Ticket“ für Erwachsene ausgegeben. Dieses neu entworfene Ticket kostet zwölf Euro und ermöglicht den einmaligen Eintritt auf ein Buga-Gelände nach freier Wahl.

Wie bei Bundesgartenschauen auch bisher üblich, wurde die Einführung einer „Halbzeit-Dauerkarte“ beschlossen: Sie kostet 45,00 EURO und ist auch mit abgestuften Preisen als ermäßigte Karte, als Feierabendkarte und Kinderkarte erhältlich. BUGA-Besucher können nun die verbleibenden Tage bis zum 11.10.2015 nutzen, um möglichst oft und unkompliziert die BUGA zu besuchen. Die „Halbzeit-Dauerkarte“ für die BUGA in der Havelregion wird ebenfalls ab dem 17.07.2015 zu erwerben sein.

Diese Maßnahmen zur Buga-Ticket-Politik wurden nicht ohne Grund getroffen. So wurde erst kürzlich bekannt, dass der Bundesgartenschau ein millionenschweres Defizit drohen könnte. Um das zu verhindern, sollen in der zweiten Gartenschauhalbzeit nun die Einzeltickets dazu beitragen, mehr Besucher zu locken.

Erhard Skupch, Geschäftsführer des BUGA-Zweckverbandes, ist mit der Einführung der neuen Regelungen zufrieden: „Mit diesen neuen Karten sind wir insgesamt noch besucherfreundlicher aufgestellt. Damit kommen wir beispielsweise den Wünschen vieler Bewohner der Region nach, die ihre Wochenendgäste vorzugsweise und kurzfristig vor allem in die BUGA-Parks mitnehmen wollten, die vor ihrer Haustür zu finden sind. Auch Durchreisende können nun zugreifen und sich spontan den einen oder anderen BUGA-Park ansehen. Aber selbstverständlich hat man die ganze Vielfalt unserer BUGA nur erlebt, wenn man alle fünf Standorte besucht hat.“

 

Notiz vom 23.06.2015

Es ist sicher der traditionsreichen Geschichte der beiden Domstädte Brandenburg an der Havel und der Hansestadt Havelberg geschuldet, dass diese beiden Orte mehr oder weniger im Mittelpunkt des Interesses der BUGA-Besucher stehen. Doch zwischen diesen beiden Standorten, die Anfang und Ende des 80 Kilometer langen „blauen Bandes der Havel“ markieren, lohnt es sich beispielsweise im Amt Rhinow/OT Stölln halt zu machen.

Vom hiesigen 110 Meter hohen Gollenberg startete Otto Lilienthal seine ersten Flugversuche. Damit beherbergt Stölln den wahrscheinlich ältesten Flugplatz der Menschheitsgeschichte.

Viele Jahre später hatte jemand die Idee, ein riesiges Flugzeug auf der grünen Wiese landen zu lassen. Rund 800 Meter Wiesenpiste genügten, um 1989 eine IL 62 – eine ausgediente DDR-Passagiermaschine – landen zu lassen. Und die wiederum ist der alleinige Grund für das Gastspiel der Bundesgartenschau in Stölln.

Um die „Flugmaschine“ – heute Lady Agnes genannt -- gruppiert sich jetzt ein farbenfroher „Fliegerpark“ mit Wildrosen, Stauden und Kakteen. Ein Naturerlebnispfad führt als Gangway ins Gelände hinaus. Auf dem Flieger- und Landschaftspfad geht es um Streuobstwiesen, Feldkulturen und Stauden. Wer will, kann auf dem Gelände die Otto-Lilienthal-Ausstellung besuchen oder im Airport „Drachenwerkstatt“ selbst werkeln.

Das Westhavelland mit Stölln ist aber auch ein international anerkannter Sternenpark. Denn hier ist die Milchstraße und sind weitere Sterne in der Nacht mit bloßem Auge zu erkennen. Ein Besuch des Buga-Standortes Stölln lohnt sich also gewissermaßen rund um die Uhr.



Notiz vom 13.06.2015

BUGA : Lebensweg im Dom zu Havelberg

Die neue BUGA-Pflanzung im Innenhof des Doms zu Havelberg nimmt das Thema „Lebenswege“ auf. Die Pflanzung wurde vor kurzem fertiggestellt und umfasst insgesamt knapp 2.300 Pflanzen, die mit unterschiedlichen symbolischen Hintergründen verbunden werden können. Denn: Pflanzen begleiten die Menschen von der Geburt bis zum Tod. Sie haben unsere Kultur geprägt. Wir erfreuen uns an ihrem Nutzen, aber auch an ihrer Schönheit, Ästhetik und Sinnlichkeit. Pflanzen sind mythologisch aufgeladen und sie entfalten zum Teil eine nicht unerhebliche Duft- und Heilwirkung.

Der Innenhof des Doms zu Havelberg mit seinem solitär stehenden Lindenbaum bot sich für die Lebensweg-Pflanzung gut an. Auf dem Rasenbereich ist ein breiter Kranz mit symbolträchtigen Pflanzen entstanden, der bis zum Ende der BUGA erhalten bleibt. Vier Themenbereiche werden dem Besucher vermittelt: Erkenntnis, Farbsymbolik, Formensprache & Wuchs sowie Pflanzengruppen & ihre Symbolik.

Das Pflanzkonzept für die „Lebenswege“ stammt von Lüder Nobbmann aus Hüttenberg (Hessen). Er war viele Jahre Vorsitzender des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF). Als kreativer Kopf hat er die „Szene“ der Friedhofgärtner geprägt. Er ist Spezialist für Symbolpflanzen, arbeitet als Züchter und ist derzeit Jurymitglied bei den Bundeswettbewerben der Friedhofsgärtner.

  Auszüge aus den Themenfeldern:

Erkenntnis
Der unter der Linde gestaltete Lebensweg ist auch gemeint als Weg der Erkenntnis. Regt er doch den Betrachter an, die Auseinandersetzung mit den vielen Facetten des pflanzlichen Daseins, das unser Leben erst ermöglicht, zu beginnen und vielleicht auch Demut vor anderen Kreaturen als uns selbst zu empfinden.

Farbsymbolik
Farbe GELB: Gelbe Farben vermitteln Lebensfreude und Wärme, sie sind Sonnensymbol und Farben der Öffnung, zugleich auch des Hasses und der Neider. Gelb ist eine liturgische Farbe.
Farbe ROT: Diese Farbe steht für Liebe und Leidenschaft, Feuer und Revolution, für Erotik und das „Weibliche“, für Freude und Zorn.

Formensprache & Wuchs
Das Dreieck, die Zahl 3: Zutiefst verbunden mit der Dreifaltigkeit/Trinität: Vater, Sohn und heiliger Geist. Zudem: Glaube, Liebe, Hoffnung als den 3 göttlichen Kardinalstugenden. Drei ist eine heilige und mythische Zahl, eine Primzahl. Sie steht weltlich für Himmel, Erde, Wasser. Dreizählige Pflanzen, wie Erdbeere, Klee und Akelei, Stiefmütterchen und andere haben immer eine besondere Bedeutung.

Pflanzengruppen & ihre Symbolik
Unheil abwehrende Pflanzen: das „Böse“, wie auch „das Unheil Abwehrende“ wurde durch die Jahrtausende stets beschworen und war den Menschen präsent – für sich selbst und für ihre oft schwierigen Lebensumstände in Haus, Hof, und Feld. Ilex, Wacholder, Immergrün, Lavendel, Holunder, Esche und Eiche, Wildrose und Dachwurz galten als solche Pflanzen, vielfach schon zu "„heidnischen" Zeiten.



Notiz vom 05.06.2015

BUGA : Eintrittskarten auch in DB-Reisezentren erhältlich

40 DB-Reisezentren verkaufen BUGA-Eintrittskarten in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Sachsen

Mit der Bahn entspannt und umweltverträglich zur BUGA 2015 in die Havelregion … Das lohnt sich auf jeden Fall – nicht nur, weil man in ausgewählten DB-Reisezentren zusätzlich zu seiner Bahnfahrkarte auch eine BUGA-Eintrittskarte kaufen kann, sondern weil Bahn- und Busanreisende einen Nachlass beim Kauf der BUGA-Eintrittskarte bekommen. Statt 20 EURO kostet die Karte dann nur 18 EURO.

Knapp 40 DB-Reisezentren sind vom BUGA-Zweckverband mit BUGA-Eintrittskarten ausgestattet worden. In Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sind die BUGA-Eintrittskarten in allen DB-Reisezentren sowie im DB Mobility Center Berlin-Steglitz erhältlich. Zudem verkaufen auch die DB-Reisezentren in Chemnitz, Dresden, Erfurt, Jena, Leipzig, Leipzig Markt, Riesa sowie Magdeburg, Hannover, Wolfsburg und Braunschweig die Karten.

Bahn-Anreise zur BUGA & Tariftipp:

Um die BUGA 2015 in der Havelregion bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, wird der Geltungsbereich des Brandenburg-Berlin-Tickets während des BUGA-Zeitraums vom 18.04.-11.10.2015 erweitert. Inbegriffen ist nun auch die Linie RB 34 zwischen Stendal und Rathenow, die komplette BUGA-Buslinie 686 Rathenow –Stölln – Havelberg und die Linie 900 Stendal – Havelberg – Glöwen. Das Brandenburg-Berlin-Ticket gilt montags bis freitags ab 9 Uhr (am Wochenende ab 0 Uhr) für bis zu fünf Personen und kostet 29 Euro (im personalbedienten Verkauf 31 Euro). Der perfekte Zug zum BUGA-Standort Brandenburg an der Havel ist der Regional-Express RE 1. Ob aus Richtung Berlin oder Magdeburg in einer guten Dreiviertelstunde ist der RE 1 in Brandenburg an der Havel.
Anreise mit Bus & Bahn:
http://www.buga-2015-havelregion.de/anreise-mit-bus-und-bahn.html

Weitere BUGA-Anreise-Möglichkeiten:

Anreise mit dem Auto:
http://www.buga-2015-havelregion.de/besuchen/anreise-mit-dem-auto.html

Anreise mit dem Fahrrad:
http://www.buga-2015-havelregion.de/besuchen/anreise-mit-dem-fahrrad.html

Anreise mit dem Wohnmobil:
http://www.buga-2015-havelregion.de/wohnmobile.html

Anreise mit Boot & Schiff:
http://www.buga-2015-havelregion.de/besuchen/anreise-mit-boot-schiff.html

Anreise mit dem Reisebus:
http://www.buga-2015-havelregion.de/besuchen/anreise-mit-reisebus.html



Notiz vom 26.05.2015

BUGA : Bequem mit dem Fahrrad entdecken

Eine Radreise zur BUGA - was für ein Erlebnis! Für radelnde Gartenfreunde bietet sich diese einmalige Gelegenheit, denn die BUGA 2015 und der Havelradweg verbinden sich zu einem blühenden, farbenprächtigen Gesamt­erlebnis der besonderen Art. Hunderte Themengärten können entlang des Flusses bis Havelberg bewundert werden. Rosengärten und historische Staudengärten, Blumenpracht in gotischen Kirchen, Erlebnispfade im Auwald und die schwebenden Gärten im Fliegerpark sind nur einige der einzigartigen Blumenerlebnisse. Erstmals in der Geschichte der BUGA sind die fünf Standorte entlang der Havel mit einem Radweg verbunden. 200 Kilometer ausgebaute Radwege, die die fünf Standorte der Bundesgartenschau 2015 im Havelland miteinander verbinden, laden dazu ein, die BUGA mit dem Rad zu entdecken. Mehr als 100.000 Fahrradfahrer werden zur BUGA 2015 in der Havelregion - einer der schönsten Flusslandschaften Deutschlands - erwartet.

Die BUGA-Route führt über eine Strecke von ca. 120 km von Brandenburg an der Havel bis zur Hansestadt Havelberg. Auf dem Weg passieren die Radler die idyllische Seenlandschaft der Stadt Brandenburg an der Havel, fahren durch weite Feldlandschaften und queren den Flusslauf der Havel auf einer Fähre bei Pritzerbe. Ein besonderes Havelerlebnis bieten die, im Rahmen der Renaturierung des Flusslaufes ausgewiesenen, Naturbadestellen (u.a. bei Böhne). Unterwegs im Ländchen Rhinow lassen sich zahlreiche Storchennester beobachten. Die BUGA-Route endet am Haus der Flüsse in der Hansestadt Havelberg.

Die BUGA-Expressroute führt entlang einer Strecke von ca. 80 km auf straßenbegleitenden Radwegen von Brandenburg an der Havel bis zur Hansestadt Havelberg. Auf diesem Weg passiert man u.a. den Beetzsee, unterwegs entlang des Haveldeiches können die Radfahrer mit etwas Glück Störche, Graugänse und auch Fasane auf den Flutwiesen sehen. Ab Rhinow folgt die BUGA-Expressroute der BUGA-Route. Die BUGA-Expressroute endet ebenfalls am Haus der Flüsse in der Hansestadt Havelberg.

Das BUGAbike ist dort, wo Besucher der Bundesgartenschau es brauchen. Zusammen mit ihren Partnern stellt die Fahrradstation 500 Qualitäts-Fahrräder aller Art, davon 250 Ebikes, zwischen Brandenburg an der Havel und Havelberg bereit. Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit wird durch das Angebot von Kinderrädern, -sitzen und -anhängern sowie Tandems und Rollfiets für Menschen mit Einschränkungen garantiert.

Zahlreiche Tourenvorschläge, egal ob Rund- oder One-Way-Touren von einem Standort zum nächsten, ermöglichen immer wieder neue Einblicke in das wunderschöne Havelland. Geführte Touren zu Themen wie "Kirchengeschichte" oder "Naturpark Westhavelland" durch ortskundige und extra-geschulte Guides ermöglichen eine Entdeckungsreise der besonderen Art und verwandeln den Besuch der Bundesgartenschau in ein unvergessliches Erlebnis. Extra Angebote für Schulklassen, Betriebsausflüge und Events rund um das Fahrrad komplettieren das Angebotsspektrum des BUGAbikes.

Unser Vor-Ort-Service sorgt für ein Rundum-Sorglos-Feeling. Schnelle Hilfe, auch zwischen den Standorten, wird durch die Partner des BUGAbikes garantiert. Alle Angebote können demnächst unkompliziert über das Portal www.radkultur.de gebucht werden. Bei Fragen steht das BUGAbike-Team gerne telefonisch oder per Mail unter 0180 510 8000 und buga@radkultur.de zur Verfügung.



Notiz vom 18.05.2015

BUGA: Die Naturschau aus der Vogelperspektive erleben

Fünfundzwanzig Tage nach dem Beginn der BUGA 2015 können die BUGA-Macher bereits 208.000 Besuche registrieren. Die regional ausgerichtet Bundesgartenschau 2015 in der Havelregion funktioniert also. Mit allein 11.300 Besuchen war der 01. Mai 2015 der bisher besucherstärkste Tag.

Zu diesem Zuspruch trägt auch der BUGA-Skyliner in nicht geringem Maße bei. Die Besucher schweben in über 70 Metern Höhe über der wunderschönen naturnahen Havellandschaft und lassen sich faszinieren von einem atemberaubenden 360°-Panoramablick. Der höchste mobile Aussichtsturm der Welt erlaubt bei schönem Wetter eine bis zu 30 km weite Sicht! So wird die gesamte BUGA mit ihren fünf Standorten auch von oben ein Genuss: Abwechselnd wird der City-Skyliner in Brandenburg an der Havel, Rathenow und der Hansestadt Havelberg aufgestellt. Alle 15 Minuten können bis zu 60 Personen in der Aussichtsplattform die BUGA aus der Vogelperspektive genießen. Die rundum verglaste Kabine ist vollklimatisiert und barrierefrei zugänglich. Der Turm wird nicht direkt auf den BUGA-Geländen aufgestellt, sondern in unmittelbarer Nähe – immer sehr gut fußläufig erreichbar. 270 Tonnen ist er schwer, der Skyliner. Er wird die BUGA über die gesamte Zeit begleiten. Folgende Standorte und Zeiten sind vereinbart:

Brandenburg an der Havel
18.04.-07.06.2015
Festplatz am Heineufer

Rathenow
13.06.-23.08.2015
Optikpark/Eingangsbereich Schwedendamm

Hansestadt Havelberg
29.08.-11.10.2015
BUGA-Parkplatz/Elbstraße

  Jeweils vier Mal pro Stunde erhebt sich der Aussichtsturm für die Besucher. 2.400 Besuchern wird so täglich ein „Aufstieg“ in die Lüfte ermöglicht. Für den „Aufstieg“ mit dem City Skyliner wird ein Eintritt verlangt. Erwachsene zahlen 6 EUR (ermäßigt 5 EUR), Kinder ab 7 bis 17 Jahre 4 EUR (bis 6 Jahre freier Eintritt).



Notiz vom 11.05.2015

BUGA: Zwischen Orchideen-Duft, „gesundem“ Fast Food und Country-Fest

Orchideen sind eine weltweit verbreitete Pflanzenfamilie. Etwa 1.000 Gattungen mit 15.000 bis 30.000 Arten werden von den Botanikern anerkannt. Orchideen werden als besonders schön angesehen, und vielen gilt die Orchidee sogar als Königin unter den Blumen. So ist es nur folgerichtig, dass diesen exotischen Schönheiten eine eigene Blumenhallenschau in der St. Johanniskirche, gewidmet ist. Ihr Titel: „Orchideen – Rätselhaft, verzaubernd, ein Wunder der Natur!“

Einer der größten Orchideenbetriebe in Deutschland, der Orchideengarten Karge aus Dahlenburg, hat ein beeindruckendes Spektrum seines umfangreichen Sortiments mit nach Brandenburg an der Havel gebracht. Mit im Gepäck sind ganz besonders viele und überdurchschnittlich große Exemplare der Orchideengattung Vanda und Cymbidium. Beide sind selten im Fachhandel zu bekommen und der Orchideengarten hat erstaunlich schöne Schauexemplare für die Johanniskirche in Brandenburg an der Havel dabei. Die botanische Vielfalt der Orchideen aus Dahlenburg ist europaweit bekannt und sehr beliebt.

Die Familientradition reicht bis ins Jahr 1896 zurück. Heute führt Marei Karge in vierter Generation den Betrieb, der auf 6.500 Quadratmeter ca. 1.000 Orchideenarten produziert. Immer noch im Betrieb aktiv ist Joachim Karge, Senior im Orchideengarten. Joachim Karge arrangierte die wertvollen Pflanzen in den letzten Tagen vor Beginn der Schau und stimmte sich mit den anderen Ausstellern zum Gesamtkonzept ab.

„Gesundes Fast Food“ & „KlasseEssen-Box“  im „Grünen Klassenzimmer“

Gutes und regelmäßiges Essen ist wichtig, gerade auch für Kinder, gerade auch in der Schule. Diesem Ziel widmen sich die AOK Nordost und die Yummy-Stiftung des Kochweltmeisters Ronny Pietzner seit langem. Aus diesem Grund wurde die „KLasseEssen-Box“ als Projekt aufgelegt. Und genau mit dieser Box waren Mitarbeiter der AOK Nordost beim „Grünen Klassenzimmer“-Workshop "Gesundes Fast Food" der BUGA 2015 zu Gast. Man traf sich wo? Natürlich im BUGA-Pavillon „Grüne Küche“ in den  Premnitzer Tagesgärten des Stadtzentrums. Im Fokus standen 22 Schüler der 7. Klasse der Oberschule in Premnitz.

  Karin Reimann und Gundula Traeder aus dem BUGA-Bildungsteam sind begeistert: „Auch uns war es bei der Erstellung der Lernangebote  wichtig, dass Schülerinnen und Schüler wieder wertschätzen, was gesundes Essen ausmacht und das man ohne großen Aufwand selbst – auch in der kalten Küche – viel Leckeres herstellen kann.“

Die „KlasseEssen-Box“ besteht aus zwei großen Boxen mit Materialien für die „Kalte Küche“. Die Ausstattung beinhaltet z.B. Schneideunterlagen, Küchenmesser, Sparschäler, Messbecher, Schneebesen, Küchentücher, Rührschüsseln, eine Küchenwage, ein Waffeleisen und vieles mehr. Der Wert der „KlasseEssen-Box“ kann mit ca. 800 EURO beziffert werden. Die Box wurde dem BUGA-Bildungsprojekt „Grünes Klassenzimmer“ für die gesamte BUGA-Zeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die  Stiftung Ernährung-Bildung-Gesundheit (Potsdam) ist Kooperationspartner dieser BUGA-Bildungsveranstaltung.

Countryfest in Stölln

Mit dem WILD WESThavelland wurde in Stölln ein wirklich wildes 4. BUGA-Wochenende kredenzt.

Traditionelle Country-Tänze präsentierte der Country-Club Brandenburg an der Havel e.V.

Seit der Neugründung des Clubs im Januar 1995 haben zahlreiche eigene Veranstaltungen, aber auch die vielen Auftritte der Oldtimer-Tanzgruppe dazu beigetragen, dass der CCB auch weit über die Grenzen Stadt Brandenburg an der Havel hinaus bekannt ist. Der Verein hat sich der Pflege der Country-Musik, der Tänze und der Traditionen verschrieben. Gerade die Pflege des Country-Gedankens bedeutet für die Mitglieder des Vereins: Zusammenhalt, Hilfe und Unterstützung, auch über die Grenzen des Clubs hinaus. Hierdurch wurde die Idee geboren, speziell die Kinderhilfe „Hilfe für tumor- und leukämiekranke Kinder Berlin-Brandenburg e.V.“ zu unterstützen.

   Die Konzerte mit Truck Stop zählten dabei zu den Höhepunkten beim WILD WESThavelland.

Unverwechselbar seit 40 Jahren: Die „Cowboys der Nation“ sind seit 1973 erfolgreich in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Und sie hängen die Cowboyhüte noch lange nicht an den Nagel! Mit ihren bodenständigen, ehrlichen Texten kommen die sechs sympathischen „Cowboys“ einfach an.

Die Band "Fancy Country" aus Potsdam eröffnete das Country-Feuer. Jeder weiß, dass es mit Country & Western Music eine recht eigentümliche Sache ist.. Jenseits von Klischees haben sich „Fancy Country“ ein eigenes Rezept zusammen-gekocht: mit Sounds, bei denen Feuer auf den Grill kommt, Rhythmen, die zähe Lederstiefel ordentlich weich klopfen und einen guter Schuss Rock oder Roll zum kräftigen Nachwürzen der Steaks.



Notiz vom 07.05.2015

BUGA: Großer Zuspruch für die regionale Gartenschau

Bereits nach zwei Wochen haben mehr als 170.000 Besucher die BUGA im Havelland erlebt.

Vor rund einem Jahr startete der offizielle Vorverkauf der BUGA-Tickets. Zur BUGA werden 2 Arten Eintrittskarten angeboten: die BUGA-Eintrittskarte, mit der man alle 5 BUGA-Städte ein Mal bis zum Ende der Ausstellung am 11. Oktober 2015 besuchen kann und die BUGA-Dauerkarte, die an allem 177 Tagen gleichermaßen gilt. Kinder bis 6 Jahre haben übrigens freien Eintritt, Kinder und Jugendliche von 7-17 Jahren zahlen nur 2 EUR für alle Standorte zusammen.

Die „BUGA-Dauerkarten“ und die „BUGA-Eintrittskarten“ erfreuen sich seit Beginn des Verkaufs großer Beliebtheit. In der Havelregion werden vorzugsweise die „BUGA-Dauerkarten“ gekauft, überregional vorzugsweise die „BUGA-Eintrittskarten“.

„Aber nicht nur für uns in der Havelregion ist die BUGA-Dauerkarte so lukrativ. Denn wer diese sein Eigen nennt, kann die BUGA in der Havelregion jeden Tag in vollen Zügen genießen, inkl. aller Blütenmeere, Kunst- und Kulturveranstaltungen – und das an allen fünf Standorten der BUGA“, so Dr. Dietlind Tiemann, Vorsteherin des BUGA-Zweckverbandes, in einem Gespräch.

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Blumenhallenschauen.Von Schnittblumen über Balkonblumen und kunstvollen Arrangements – die Hallenschauen gehören zu den beliebtesten Anlaufpunkten von Bundesgartenschauen. Die Havelregion beschreitet auch hier neue Wege und setzt die Blütenpracht erstmals in altehrwürdigen Kirchen in Szene: In der Kirche St. Johannis in Brandenburg an der Havel und in der Stadtkirche St. Laurentius in der Hansestadt Havelberg. Kirchen präsentieren insgesamt 16 wechselnde Blumenhallenschauen auf insgesamt rund 1.000 qm Ausstellungsfläche. Die Themenvielfalt ist immens, für jeden Geschmack etwas dabei! Themen und Termine immer hier:
www.buga-2015-havelregion.de/blumenhallenschauen.html



Notiz vom 27.04.2015

Vorhang auf für das Blütenfest in der Havelregion

Nach rund 6 Jahren intensiver Vorbereitung eröffnete an zweiten April-Wochenende die Bundesgartenschau 2015 Havelregion. Der Auftakt in diese BUGA war wirklich anders: Nicht wie sonst üblich eine Eröffnungsveranstaltung, sondern gleich sechs an der Zahl.

Alles begann am Freitagabend mit dem für 8.000 Gäste kostenfreie BUGA ERWACHEN-Fest an der Jahrtausendbrücke in Brandenburg an der Havel direkt an der Havel mit Lasershow, Musik und Feuerwerk. Ein Volksfest für die ganze Familie und vor allem für die Seele. Die Show fand am "Salzhofufer" direkt an der Havel und ganz nah an der Blumenhallenschaukirche St. Johannis in Brandenburg an der Havel statt. Üppiges Licht, spritzendes und tanzendes Wasser, farbiger Laser, imposantes Feuerwerk und mittendrin immer wieder WILMA WELS, das BUGA-Maskottchen. Sie führte durch das Programm, war neben der Havel der Star des Abends und stellte die fünf BUGA-Städte vor.

Am Samstag der offizielle Festakt zur Eröffnung mit Bundespräsident und BUGA-Schirmherr Joachim Gauck in Brandenburg an der Havel. Neben Bundespräsident Joachim Gauck sprach auch die Vorsteherin des Zweckverbandes BUGA 2015 Havelregion, Frau Dr. Dietlind Tiemann, zu den geladenen Gästen: „Was 2007 mit einem kleinen Funken Hoffnung begann, ist inzwischen zu einem wirklichen BUGA-Feuer entflammt. Dieses Feuer der Begeisterung lodert nicht nur in den Herzen der Menschen in den fünf BUGA-Städten, sondern in der gesamten Havelregion. Eingebettet in diese einmalige Flusslandschaft mit ihren historischen Städten freuen wir uns, mit der Bundesgartenschau 2015 unseren Gästen eine einzigartige Verbindung gärtnerischer, touristischer und städtebaulicher Höhepunkte präsentieren zu können. Ich bin mir sicher, dass diese BUGA wirklich ein einzigartiges Angebot für jeden Besucher bereit hält und dass unsere Begeisterung auch unsere Gäste erfassen wird."

Am Sonntag folgten vier weitere Eröffnungen der BUGA 2015 mit Showprogramm, Moderation und Begrüßungsworten der Bürgermeister in der Hansestadt Havelberg, Stölln, Rathenow und in Premnitz.

Erhard Skupch, Geschäftsführer des BUGA-Zweckverbandes, zieht ein Resümee des ersten BUGA-Wochenendes: „Das war ein Spitzenauftakt für uns. Das Wetter hat mitgespielt – Sonne und blauer Himmel. Die Stimmung in der Bevölkerung ist sehr gut. Die BUGA wird angenommen, die BUGA-Areale werden bestaunt. Alle Eröffnungsveranstaltungen sind im wahrsten Sinne des Wortes gut über die Bühne gegangen. Wir sind sehr froh, dass der BUGA-Samen so vollkommen aufgegangen ist.“

Nach Kassenschluss des ersten Wochenendes wurden die Zahlen zusammengezogen – rund 25.300 Besucher haben die 13 BUGA-Areale in der Havelregion besucht. Was die einzelnen BUGA-Standorte den Besuchern bietet, wollen wir hier nochmals kurz zusammenfassen:

Brandenburg an der Havel (16,5 ha):
Ob Sie per Boot, Fahrrad, Auto oder Zug anreisen: Brandenburg an der Havel wird zum Ursprung Ihrer ganz persönlichen BUGA-Reise. Nutzen Sie die Möglichkeiten, in der Stadt, rund um den Dom und am Ufer der Havel nach den Wurzeln von Verantwortung, Bildung und Toleranz zu suchen. In Brandenburg an der Havel erwarten Sie drei BUGAErlebnisbereiche: Rosen in Hülle & Fülle, moderne & historische Staudensorten sowie den Die 1000 Jahre alte Domstadt Brandenburg bildet den südlichen Ausgangspunkt der Gesamtkulisse der BUGA: 16 Blumenhallenschauen in der Kirche St. Johannis, 33 Themengärten auf dem Packhofgelände und ein Super-Ausblick vom Aussichtspunkt „Friedenswarte“ auf dem Marienberg – das erwartet Besucher in der Stadt Brandenburg. Hier steht auch der BUGA-Info-Pavillon.

Premnitz (3,3 ha):
Premnitz liegt in der Mitte der Gesamtkulisse der BUGA 2015 und ist Sitz des Zweckverbandes Bundesgartenschau 2015 Havelregion. Im Jahr der BUGA feiert sie ihr 100-jähriges Jubiläum als Industriestandort. Energiegewinnung, zunehmend auf der Basis nachwachsender Rohstoffe, bildet einen Schwerpunkt, der folgerichtig im Stadt-Slogan „Premnitz – Stadt voller Energie“ zum Ausdruck kommt. Premnitz ist die Stadt der Energie und gibt mit der BUGA städtebaulich wichtige Impulse. Die Kommune wertet ihre Innenstadt nachhaltig auf. Tatendurstige und Denker, Hobbygärtner und Familien, Schulklassen und Natururlauber holen sich in Premnitz ihre BUGA-Impulse. Die direkt an der Havel gelegenen BUGA-Areale Uferpromenade und Grünzug sind zudem für Wassertouristen besonders attraktiv. Tagesgärten, Sonnenstauden und üppige Gräser zeigen die Energie nachwachsender Rohstoffe. Erobern Sie den idyllischen Naturerlebnispfad im Auenwald, wagen Sie einen Blick von der 10 Meter hohen Aussichtsplattform in den auf der anderen Seite der Havel liegenden Naturpark Westhavelland, besuchen Sie die BUGA-Spiellandschaften und die „Grüne Küche“. Ein Fahrrad-Parkplatz als Kunstobjekt, eine Ente aus Stiefmütterchen an der bunt bepflanzten Uferpromenade – in Premnitz können Besucher relaxen.<

Rathenow (24,2 ha):
Rathenow gilt seit Anfang des 19. Jahrhunderts als Wiege der Optik. Die Geschichte der Stadt ist eng verbunden mit der Person Johann Heinrich August Duncker (1767–1843). Er legte 1801 den Grundstock der deutschen optischen Industrie in Rathenow – mit der Patentierung der von ihm erfundenen Linsen-Vielschleifmaschine. Deshalb dreht sich hier alles um Weitsicht: So können Besucher auf der 348 Meter langen Weinberg-Brücke flanieren, die den Optikpark und den neu gestalteten Weinberg samt Bismarck-Turm verbindet – von hier oben ist der Weit-Blick besonders schön. Dort gibt es auch die Spielewelt „Echsenland“ sowie einen Feldgarten und Arenen mit Seerosen, Rhododendren und Dahlien. Die schmucke Kleinstadt ist zugleich das Zentrum des Naturparks Westhavelland. Das abwechslungsreiche Stadtbild ist geprägt durch die Havel, den Stadtkanal und idyllische Altarme. Schon 2006 fand im Optikpark eine Landesgartenschau statt. Mit der BUGA weiten sich die Dimensionen. Vielfalt ist das Zeichen der Rathenower BUGA-Themen: Genießen Sie die Blumenpracht und die Farbphänomene, die Seerosen- und Lotusausstellung im Karpfenteich, die BUGA-Spiellandschaft „Echsenland“, die Dahlien- und Rhododendrenausstellungen, sowie eine Sonnenterrasse oder die Blütenkaskade. Der imposante Bismarckturm im waldähnlichen Weinberggelände wird Sie überraschen – auch hier kann Weitsicht gelebt werden.

Amt Rhinow/Stölln (5,3 ha):
Mit 110 Metern ist der Gollenberg in Stölln die höchste Erhebung der Havelregion. Otto Lilienthal startete vom Gollenberg seine ersten Flugversuche – der wahrscheinlich älteste Flugplatz der Menschheitsgeschichte! Noch immer ist der Mut, den es braucht, eine Idee zu verfolgen in der lauschigen Gemeinde zu spüren. Denn viele Jahre später hatte jemand die Idee, ein riesiges Flugzeug auf der grünen Wiese landen zu lassen. Unmöglich? Nicht in Stölln! 800 Meter Wiesenpiste genügten, um 1989 eine IL 62 – ein DDR-Passagierflugzeug – landen zu lassen. Heute ist das Flugzeug „Lady Agnes IL 62“ Ausstellungsort und Standesamt. Die charmante Kombination aus IL 62 und offener Landschaft mit zauberhaftem Trockenrasen lässt diesen Ort zu einer der auffälligsten und interessantesten BUGA-Kulissen werden. Neben üppigen Wildrosen, einem schwebenden Steppenblühpfad (Gangway) oder einer Landschaftsbühne erwartet Sie im BUGA-Standort Stölln auch eine Ausstellung zum Sternenpark Westhavelland. Zu den BUGA-Arealen in Stölln gehören der Fliegerpark mit der IL 62, der Flieger- und Landschaftspfad mit dem Bürgerpark Stölln (ehemaliger Gutspark) und das Museum Lilienthal-Centrum Stölln (LCS). Wer will, kann auf dem Gelände die Otto-Lilienthal-Ausstellung besuchen oder im Airport „Drachenwerkstatt“ selbst werkeln.

Hansestadt Havelberg (3,9 ha):
Eine Hanse- und Domstadt im Grünen – das ist Havelberg! Auch diese BUGA-Stadt ist über 1.000 Jahre alt. Sie ist der nördliche Ausgangspunkt für eine Reise durch die Havelregion. Der auf einer Insel gelegene aufwendig sanierte Stadtkern kann sich sehen lassen und ist allein schon eine Reise wert. 16 wechselnde prächtige Hallenschauen werden in der Kirche St. Laurentius inszeniert. Der auf der Anhöhe über der Stadt liegende Dombezirk ist eine der faszinierendsten BUGA-Kulissen – mit seinem Klostergarten, lieblichen Kletterrosen, Stauden und Blühbeeten entlang des Prälatenwegs, der Pfingstrosenausstellung, den Terrassengärten, der Ausstellung Grabgestaltung & Denkmal und dem Mönchgarten mit Weinverkostung gehen gärtnerische Vielfalt und historische Kulisse eine zauberhafte Melange ein. Lassen Sie Ihre Seele baumeln – vielleicht verleitet Sie dieser Ort zur weisen Erkenntnis, seelisch reicher geworden zu sein. Verpassen sollten Sie auf keinen Fall den Besuch des 2015 neu eröffneten Haus der Flüsse an der Ecke Elb-/Uferstraße in Havelberg – das Biosphärenreservat Mittelelbe stellt in einer interaktiven Ausstellung den Lebensraum der Havel dar. Tipp: im Mönchgarten können Sie erlesene Weine verkosten. Die bunte Blumen-Schau geht 80 Kilometer immer an der Havel entlang, auf einer Fläche von insgesamt 50 Hektar. Rund 1,5 Millionen Besucher werden erwartet. Die BUGA ist täglich ab 9 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 20 Euro (gilt einmalig für alle Standorte). Wer mit Bus oder Bahn anreist, bekommt 2 Euro Eintritt Rabatt.

Für Auskünfte zur BUGA gibt es das Info-Telefon (9-18 Uhr). 03381-797 2015-04-20.
Weitere Infos im Netz unter: www.Buga-2015-Havelregion.de



 

 


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