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27.08.2015

Mecklenburg-Vorpommern peilt Rekord bei Übernachtungszahlen an

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Markgrafenheide (tour's / Str.-Hl.) : - Der Landestourismusverband Mecklenburg-Vorpommern stellte am 25. August dieses Jahres seine Halbjahresbilanz vor. Demnach ist Mecklenburg-Vorpommern weiterhin eines der beliebtesten Ferienziele in Deutschland. Von Januar bis Juni 2015 registrierte das Gastgewerbe 11,2 Millionen Übernachtungen – rund 200.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Für die Monate Juli und August hofft die Branche demnach auf weitere zehn Millionen Übernachtungen. Damit rückt der Rekord von 28,3 Millionen Übernachtungen aus dem Vorjahr in greifbare Nähe.

Die stärksten Zuwächse im ersten Halbjahr habe es auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, auf den Inseln Rügen / Hiddensee und Usedom sowie in Stralsund gegeben. Besonders beliebt seien bei den Gästen Ferienwohnungen und Campingplätze.

Nicht ganz so zufrieden ist die Branche mit der Zahl der ausländischen Feriengäste, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe. „Die Skandinavier, die Holländer, die Österreicher und die Schweizer halten uns weiterhin die Treue, aber insgesamt sind die Zahlen etwas schlechter als 2014." Es sei mehr Werbung erforderlich, um Mecklenburg-Vorpommern auch in anderen europäischen Ländern bekannter zu machen.

Zudem sollen die Angebote in der Vor- und Nachsaison weiter verbessert werden – auch wenn sich in den vergangenen Jahren in diesem Bereich schon Vieles getan habe. Trotz der guten Zahlen warnte die Präsidentin des Landestourismusverbandes, Sylvia Bretschneider, vor Euphorie: "Wir sind zwar gut. Aber wenn wir nicht nur gut bleiben wollen, sondern noch ein bisschen besser, dann heißt das ständige Arbeit an Qualität, Service und Rahmenbedingungen. Die Konkurrenz schläft nicht." So habe Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich mit vielen anderen Bundesländern und auch mit dem Bundesdurchschnitt eine weniger dynamische Entwicklung aufzuweisen, betonte Bretschneider mit Blick auf das Nachbarland Schleswig-Holstein, das höhere Zuwächse verzeichnen konnte. Dies auch mit Hinweis auf die zunehmend konkurrierenden touristischen Angebote an der dänischen und polnischen Ostseeküste.



 

 


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