21.11.2017
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14.06.2017

Reiseziel mit hohem Nachhaltigkeitsfaktor

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Berlin (tour's / DTV - PI):

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb setzte sich beim Bundeswettbewerb 2016/2017 „Nachhaltige Tourismusdestinationen in Deutschland“ gegen insgesamt 27 Bewerber als Sieger durch. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Florian Pronold und der Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) Reinhard Meyer ehrten in Berlin die Preisträger. Darunter vier weitere Reiseziele. Die Sächsische Schweiz erhielt den Sonderpreis in der Kategorie Nachhaltige Mobilität. Die Peeneregion in Vorpommern überzeugte bei „Biologische Vielfalt und Naturerlebnis“. Die Nordseeinsel Juist setzte sich bei „Klimaschutz, Ressourcen- & Energieeffizienz“ durch, das Allgäu punktete mit seiner gut sichtbaren Regionalität. Der DTV, das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz lobten den Wettbewerb gemeinsam aus, um in der Tourismusbranche mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Nachhaltigkeit zu lenken. Die Schwäbische Alb kann sich nun über eine bundesweite Mediakampagne auf ausgewählten Werbeflächen in Bahnhöfen sowie DB-Reiseplänen freuen.

Florian Pronold hob hervor: „Nachhaltiger Tourismus ist mehr als Marketing. Nachhaltige Tourismuskonzepte schützen Umwelt und Natur und sichern zugleich wirtschaftliche Zukunft in ihren Regionen, sorgen für Lebensqualität und stiften Identität. Es ist schön, dort zu leben, wo andere Urlaub machen. Als Bayer freue ich mich natürlich darüber, dass das Allgäu dabei ist – genauso beeindruckt bin ich aber von allen Gewinnern und Teilnehmern des Wettbewerbs.“

Reinhard Meyer erklärte: „Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zeigt geradezu par excellence, wie nachhaltiger Tourismus die regionale Entwicklung vorantreiben kann. Er stärkt nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern auch das Selbstbewusstsein der ‚Älbler‘. Tourismus- und Naturschutzverbände, Gemeinden, Unternehmen und Bürger ziehen an einem Strang. Das Engagement steckt an und bringt hochwertige regionale Produkte und Angebote für die Gäste hervor, zum Beispiel albtypische Gerichte der ‚Biosphärengastgeber‘ oder Entdeckungsreisen der ‚Biosphären-Botschafter‘ durch die Lebensräume des UNESCO-Biosphärenreservates. Die konsequente, nachhaltige Ausrichtung und das starke Wir-Gefühl haben die Jury begeistert.“

Die Expertenjury bewertete die Bewerberdestinationen nach 40 ökologischen, ökonomischen, sozialen und managementbezogenen Nachhaltigkeitskriterien. Dazu zählen unter anderem „Schutz von Natur und Landschaft“, “Gemeinwohl und Lebensqualität“ oder „Lokaler Wohlstand“. Schließlich konnte sich das Biosphärengebiet Schwäbische Alb im Finale gegen das Biosphärenreservat Bliesgau, die Stadt Celle, die Nordseeinsel Juist und die Nordeifel durchsetzen.

 

 


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