16.07.2019
Startseite > Tourismus

Diese Seite einem Freund empfehlen.

 

Ihr Name:


Ihre E-Mail Adresse:


E-Mail Adresse des Empfängers:


10.02.2019

Meck-Pomm in Zahlen:
Bilanz des Jahres 2018

RügenKreidefeln
Bild: Verlag & Agentur Luthardt UG / M. Str.-Hl.
RügenKreidefels
Bild: Verlag & Agentur Luthardt UG / M. Str.-Hl.
Bitte auf die Vorschaubilder klicken!


Rostock (tour's / TMV):

Landesgeschichte
Die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommern blickt bei den Gäste- und Übernachtungszahlen auf das stärkste Jahr in der Landesgeschichte zurück. 7,1 Millionen Gästeankünfte (+4,3 Prozent) und 28,35 Millionen Übernachtungen (+3,6 Prozent) von Januar bis Oktober 2018 wurden an das Statistische Amt gemeldet. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Gäste- und Übernachtungszahlen liegen auf einem sehr hohen Niveau. Die guten Wetterbedingungen haben die Hauptsaison bis in die Herbstmonate verlängert. Dies hat dem Geschäft einen ordentlichen Schub verliehen und den mäßigen Saisonauftakt in vielen Unternehmen mehr als ausgeglichen.“

Einige Zahlen und Fakten zum abgelaufenem Tourismusjahr:

Übernachtungen und Ankünfte
– Von Januar bis Oktober 2018 wurden 7,1 Millionen Gästeankünfte und 28,35 Millionen Übernachtungen gezählt und damit ein Zuwachs von +4,3 beziehungsweise +3,6 Prozent registriert. Deutschlandweit liegt der Übernachtungszuwachs bei +4,0 Prozent.

– Bei den Reiseregionen schneiden im Verlauf des Jahres 2018 alle mit einem im Vergleich zum Vorjahreszeitraum positiven Ergebnis ab. Die höchsten Übernachtungszuwächse konnten die Gebiete Fischland-Darß-Zingst (+8,6 Prozent), Mecklenburgische Ostseeküste (+5,1 Prozent) sowie Mecklenburgische Seenplatte und Schweiz (+5,0 Prozent) verzeichnen. Die Urlaubsinseln Rügen und Usedom liegen mit +0,5 Prozent beziehungsweise +1,4 Prozent knapp über dem Vorjahresniveau. Im Bereich des Städtetourismus sticht die Hansestadt Greifswald mit Übernachtungszuwächsen von +13,2 Prozent deutlich hervor.

– Die Campingplätze vermelden von Januar bis Oktober 4,97 Millionen Übernachtungen (+9,8 Prozent) und 1,11 Millionen Ankünfte (+13,4 Prozent).

– Aus dem Ausland kamen von Januar bis Oktober 2018 rund 369.000 Gäste und damit 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Sie verbrachten etwa 978.000 Übernachtungen (+6,5 Prozent) in Mecklenburg-Vorpommern. Von den fünf wichtigsten Quellmärkten übernachteten niederländische Gäste deutlich häufiger als im Vorjahreszeitraum im Nordosten (+23,0 Prozent). Positive Übernachtungszuwächse generierten außerdem Gäste aus Österreich (+9,0 Prozent) und der Schweiz (+0,7 Prozent). Die Übernachtungen aus Schweden (-7,9 Prozent) und Dänemark (-7,0 Prozent) sind zurückgegangen.

Splitter 2018

Laut der 34. Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen ist Deutschland nach wie vor das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Mit 7,5 Prozent der Inlandsreisen – 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr – steht Mecklenburg-Vorpommern in der Liste der beliebtesten Ferienregionen des Landes nur knapp hinter Bayern. Im Zehnjahresvergleich der Inlandsreiseziele verzeichnet Mecklenburg-Vorpommern mit einer Steigerung von 4,2 Prozent auf die jetzigen 7,5 Prozent den größten Zuwachs.

Im Bereich des wachsenden Radreisetourismus teilt sich Mecklenburg-Vorpommern den siebenten Platz der beliebtesten Radreiseregionen mit Thüringen. Das ergab die Radreiseanalyse 2018, die vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) auf der ITB Berlin vorgestellt wurde. 4,2 Prozent der Befragten würden den Ostseeküsten-Radweg für einen innerdeutschen Radurlaub ansteuern. Damit rangiert er auf Platz drei hinter dem Elbe- und dem Donauradweg. In der Liste der beliebtesten Radrouten Deutschlands ist der Ostseeküsten-Radweg vom vierten auf den achten Rang abgerutscht.

Mit Hilfe des Umweltbildungsprojektes Waldaktie, das vor zehn Jahren vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes sowie von der Landesforst MV initiiert wurde, konnten inzwischen rund 86.000 Waldaktien im Natururlaubsland Mecklenburg-Vorpommern verkauft werden.

Nach Angaben des Museumsverbandes in Mecklenburg-Vorpommern zählten die Museen des Urlaubslandes im letzten Jahr weniger als drei Millionen Besucher und somit weniger als im Jahr 2017. Außergewöhnliche Erfolge konnte das Kulturhistorische Museum Rostock verbuchen. Im Jahr des 800. Geburtstags der Hansestadt präsentierte das Haus zwei Sonderausstellungen, die insgesamt 55.000 Interessierte anlockten. Die Gesamtbilanz liegt bei rund 85.000 Besuchern.

Abwechslungsreich: Die Musik- und Theaterveranstaltungen haben 2018 mit einem vielschichtigen Programm überzeugt. Von Januar bis Dezember 2018 besuchten mehr als 94.000 Menschen die rund 180 Veranstaltungen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Die Neujahrskonzerte begeisterten rund 600 Festspielbesucher. Der Festspielfrühling Rügen im März lockte 4.800 Kammermusikliebhaber auf Deutschlands größte Insel. Der Festspielsommer vom 15. Juni bis 16. September 2018 zählte über 86.000 Besucher – das sind 4.000 mehr als im Festspielsommer 2017. Die Adventskonzerte wurden von rund 3.500 Gästen gehört.

Segeltradition: Etwa eine Million Besucher erlebten die 28. Hanse Sail vom 9. bis 12. August 2018 in der Hansestadt Rostock mit rund 170 Traditionsseglern, Museums- und Gastschiffen aus zehn Nationen im Stadthafen, auf der Warnow, am Passagierkai in Warnemünde und auf der Ostsee. Allein die Konzerte der Künstlerin „LEA“ sowie der Formation „Glasperlenspiel“ auf der NDR-Bühne besuchten mehr als 10.000 Gäste.

Im April eröffnete die Route der Norddeutschen Romantik. Auf insgesamt 54 Kilometern entlang des Ostseeküsten-Radweges zwischen Wolgast und Greifswald können Interessierte auf den Spuren von Caspar David Friedrich, Karl Lappe, Philipp Otto Runge und Friedrich August von Klinkowström wandeln.

Auch der Feininger-Rundgang in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten lädt seit April zum Entdecken ein. Der Kunstspaziergang bietet Besuchern die Gelegenheit, Wissenswertes über den deutsch-amerikanischen Expressionisten und Bauhaus-Meister Lyonel Feininger zu erfahren.

 

 


© Verlag & Agentur Luthardt UG