24.11.2017
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27.04.2012

Das Petermännchen und andere gute Geister
Logbuchnotizen von der Großen Umfahrt

Töplitz/Apen (tour´s/Cr.)

Törnbericht III:
Von Wittenberge bis Plau am See - Heinzig auf Tour.
Nach einem Spaziergang durch die mit viel Aufwand herausgeputzte alte Elbestadt Wittenberge startete am nächsten Morgen die Heinzig-Flotte zur nächsten Etappe. Deren Ziel auf der Fahrt über die Elbe heißt Dömitz. Umsichtig steuerte „Flottenadmiral“ Dieter Pevestorf, so wird der erfahrende Skipper von den Törnteilnehmern liebevoll mit ein wenig Ehrfurcht genannt, den Verband der Yachten durch die Strömungen und Untiefen der Elbe. Besonders den Wagenfähren in Schnackenburg und Lenzen galt bei der fünfstündigen, über 50 Kilometer elbeabwärts führenden Törnetappe die besondere Aufmerksamkeit. Im Wasser-Wander-Zentrum von Dömitz wurde festgemacht. Danach stand eine ausführliche Besichtigung der Festungsanlagen mit ihren Wällen und Kasematten auf dem Programm.
Die folgenden Törnetappen führten nun in der Müritz-Elde-Wasserstraße über Neustadt-Glewe nach Schwerin, die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Nach rund 80 Kilometer Wasserfahrt durch einen Kanal, vorbei an flachem Land, war schließlich das Ziel im Hafen des Schweriner Seglervereins erreicht. Am nächsten Morgen erwartete das „Petermännchen“, der gute Geist der Stadt und des Schlosses von Schwerin, zu einem besonderen Landgang. Mit der kleinen Touristikbahn gleichen Namens wie der Geist fuhr man dann durch die Schweriner Altstadt, erkundete die Winkel und Ecken. Höhepunkt war natürlich die Besichtigung des Schlosses. Die Crew-Mitglieder waren vom Prunk der Ausstattung der großen Räume im Schloss hellauf begeistert. Soviel Blattgold habe man bisher nirgends gesehen, so die Meinung. Ein Konzert der „Mecklenburger Drehorgelspieler“ war Abschluss dieses besonderen Landganges.
Am nächsten Tag ging es die Müritz-Elde-Wasserstraße weiter ostwärts, über die Tagesziele Parchim, Lübz nach Plau am See. Gut 92 Kilometer wurden bis dahin bewältigt. Kulinarischer Höhepunkt war sicherlich das Matjesessen in Parchim. In Lübz stand die Besichtigung des Stadtmuseums mit dem Amtsturm auf dem Programm. Natürlich drehte sich dabei alles um das Bier, das über die Grenzen der Region hinaus bekannte Markenzeichen der Stadt. Im Logbuch ist noch vermerkt, dass auf dieser Törnstrecke „bergaufwärts“ acht Schleusen sowie je eine Hub- und Klappbrücke bewältigt wurden, alle ohne anzuecken.
Ein Skipperabend im Fischhaus, direkt am Eldeufer in Plau am See, beendete diesen Törnabschnitt.
Die nächste Törnetappe führt nun von Plau am See über Malchow nach Waren und von dort über die Müritz nach Mirow und über die Kleinseenplatte und entlang der Oberen Havelwasserstraße über Fürstenberg nach Templin.

Törnbericht Teil II
Yachtcharter Heinzig auf Tour. Bei strahlendem Sonnenschein stach am 14. April die kleine Flotte von Yachtcharter Heinzig in Töplitz zur Thementour „Große Umfahrt“. Erstes Etappenziel war die Havelstadt Brandenburg. Nach mühelosem Anlegen der Schiffe stand ein Konzert auf der kleinen und großen Orgel im Dom im Programm. Mit Begeisterung lauschten die Tournteilnehmer dem gekonnten Orgelspiel mit Werken alter Meister wie Bach.
Am Abend trafen sich die Freizeitskipper zum „Pfälzer Mahl“ auf dem Achterdeck einer Yacht. Gut ausgeruht ging es dann am nächsten Morgen über den Plauer See und anderen Gewässern zur Elbe Richtung Tangermünde. Gegen 16 Uhr traf sich die Törnmannschaft zu einem Stadtrundgang. Dieser führte durch enge Gassen entlang der Gebäude, gefertigt in Backsteingotik. Am Abend stand „Nachsitzen“ auf dem Programm, und zwar in der „Alten Schule“, einer urigen Gaststätte. Man genoss Feuerzangenbowle und sah dabei alte Originalfilme mit Heinz Rühmann.
Der folgende Törntag führte über 65 km weiter elbeabwärts Richtung Wittenberge. Wechselnde Fahrwasserverhältnisse und große Schubverbände verlangen die volle Aufmerksamkeit der Hobbyskipper. Mehr über die weiteren Törnabenteuer auf den nächsten Etappen von Wittenberge über Elde nach Schwerin, Lübs und Plau am See lesen Sie im nächsten Törn-Logbuch-Eintrag.

Törnbericht Teil I
Es ist schon eine liebgewonnene Tradition. Mit einem Hafenfest einschließlich Schiffstaufe ist Yacht Charter Heinzig, eines der größten und erfolgreichsten Unternehmen dieser Branche am Ostersonnabend in die Saison 2012 gestartet.
Trotz wechselhaftem Aprilwetter mit Sonnenschein und Schneeschauern, kamen vor allem Freizeitkapitäne, Liebhaber moderner Yachten sowie Anhänger des Chartertourismus zum Yachthafen Ringel auf der Havelinsel Töplitz westlich von Potsdam. Die moderne Marina ist schließlich die Charterbasis der Heinzig-Flotte. „Die vier Neuerwerbungen“ hinzu gerechnet, stehen unseren Charterkunden in diesem Jahr 31 Yachten zur Verfügung, betont Firmenchef Wolfgang Heinzig. „Es sind Stahlverdränger, modernster Bauart und exklusiv nach den Wünschen der Eigner individuell ausgestattet“. Der größte Teil der Flotte wurde in der Gruno-Werft in Holland gebaut. Den Charterkunden stehen die Schiffe an zwei Standorten in Töplitz sowie in Priepert in der mecklenburgischen Seenplatte zur Verfügung. Das jüngste Schiff der Flotte, eine „Gruno 35 Classic Retro“ ist 11,40 Meter lang. Seit Ostermontag trägt die Yacht den Namen „Arabella“. Getauft in Töplitz natürlich im Havelwasser von der Eignerfamilie Ingrid und Wolfgang Reuschel im Beisein von Familienmitgliedern und Freunden aus ihrer niedersächsischen Heimat. Danach übergaben sie dem Heinzig-Team das Schiff zur Vercharterung.
Bereits am 14. April starten dann „Arabella“ und weitere Yachten der Heinzig-Flotte zur ersten geführten Thementour der Saison 2012. Bei der „Großen Umfahrt“ wird die Heinzig-Flotte dann bis zum 2. Mal an 19 Törntagen auf der Havel, Elbe, Elde, der mecklenburgischen Groß- und Kleinseenplatte unter dem bewährten Motto: „Am Tag Natur, am Abend Kultur“ interessante Landschaften mit ihrer Fauna und Flora durchqueren. An den Abenden werden die Törnteilnehmer Kultur erleben und interessante Menschen treffen. Der Aqua-Sirius-Törnassistent, der auch in diesem Jahr an Bord der Yachten Audiobegleiter ist, sagt, dass die Große Umfahrt insgesamt über 643 Kilometer führt, wobei 39 Schleusen passiert werden.
Karin und Wolfgang Heinzig berichten, dass im Jahr 2012 bis zum Oktober insgesamt fünf unterschiedliche Thementouren auf dem Programm stehen. Diese führen u.a. auf die Oder, in den historischen Finow-Kanal und zum Törnfinale auf die Elbe. Neu im Programm ist zu Ehren des 300. Geburtstages des Preußenkönigs die „König-Friedrich-II-Tour.
Das Heinzig-Team ist sich sicher, dass nach dem guten Yacht-Charter Jahr 2011 ein weiteres erfolgreiches folgen wird. Der Start ist vollzogen.
Das tour´s Magazin wird in seinen Print- und Onlineausgaben in regelmäßigen Abständen über diese Thementörns berichten. Auftakt ist in den kommenden Wochen die „Große Umfahrt“.

Die Flottentörns von Yacht Charter Heinzig haben Tradition und werden immer gern angenommen.

 

 


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