26.09.2017
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03.05.2013

„Köpenick“ und „Rummelsburg“ ahoi – Reederei Riedel stellt zwei weitere Fahrgastschiffe in Dienst

„Köpenick“ und „Rummelsburg“ ahoi – Reederei Riedel stellt zwei weitere Fahrgastschiffe in Dienst

Berlin (tour´s / Str.-H.)

Am 27. April 2013 stellte die Reederei Riedel mit „Köpenick und „Rummelsburg“ ihre zwei jüngsten Berliner Flottenmitglieder vor. Die beiden baugleichen Fahrgastschiffe wurden 1993 und 1998 in den Niederlanden gebaut und bieten jeweils Platz für bis zu 160 Personen im Salon und bis zu 250 Außenplätze auf den Außendecks. Bis Ende 2012 fuhren sie bei Amsterdam. Der holländische Reeder Arie Twigt bot die beiden Schiffe zum Verkauf an, da er aus Altersgründen die Reederei aufgeben wollte. Eine glückliche Fügung für die Reederei Riedel, denn die Schiffe eignen sich dank ihrer flachen Bauform hervorragend für die Wasserstraßen in Berlin und insbesondere für die Durchfahrt unter den niedrigen Brücken im Landwehrkanal.

„Als eines der führenden Unternehmen am Markt mit sehr hoher innerstädtischer, touristischer Ausrichtung, möchten wir einen Teil dazu beitragen, unsere Dienstleistung umweltbewusst und - zukunftsorientiert zu gestalten, um ein weiteres nachhaltiges Wachstum des Tourismus in der Stadt zu ermöglichen.“ so Lutz Freise, der Geschäftsführer der Reederei Riedel, Berlin, zur Schiffseinweihung an der Hansabrücke in Moabit. „Im Zuge der kontinuierlichen Modernisierung der Flotte dient eines der beiden neuen Schiffe als Ersatz für das Fahrgastschiff „Kehrwieder“, welches mit dem Baujahr 1906, nach 42 Jahren im Dienste der Reederei, nun außer Dienst gestellt wird. Das zweite Schiff dient zur Flottenerweiterung auf nunmehr 15 Fahrgastschiffe.“ Ein Novum für den innerstädtischen Berliner Schiffsmarkt ist die barrierefreie Bauweise, auf die Lutz Freise besonders hinwies und die auch gleich erprobt werden konnte. Rollstuhlfahrer haben einen ebenerdigen Zugang auf das Schiff und können sich an Bord ohne fremde Hilfe zwischen den Außenplätzen auf dem Heck und den Innenplätzen im Salon bewegen.

Taufpatin für beide Schiffe war die Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Frau Cornelia Yzer, die ihnen den Namen „Köpenick“ und „Rummelsburg“ gab und in ihrer kurzen Ansprache nicht nur das unternehmerische Engagement der Gebrüder Freise als Geschäftsführer der Reederei Riedel besonders lobte. Sie verwies auch darauf, dass die Reederei nicht nur den Touristen, sondern auch den Berlinern selbst interessante Freizeitangebote mache, die auch von ihr und ihrer Familie gern genutzt würden. Das Erleben der Stadt vom Wasser aus bei einer Schifffahrt sei ein völlig anderes und schönes.

Zu den vielen geladenen Gästen der festlichen Schiffstaufe und Jungfernfahrt durch die Innenstadt gehörte auch der Bezirksbürgermeister von Berlin Treptow-Köpenick, Oliver Igel. Er empfing als Ehrengast, unterstützt durch den „Hauptmann von Köpenick“ Jürgen Hilbrecht, „sein“ neues Schiff und freut sich darüber, dass Köpenick nun nicht mehr nur Berlins Gewässer reichster Bezirk ist, sondern mit der „Köpenick“ nunmehr auch auf den Wasserstraßen der Region präsent.

Die Reederei Riedel plant, auch ihren Hafenstandort nach Köpenick zu verlegen. Wie tour´s schon berichtete, baut die Reederei ihren eigenen neuen Hafen in Oberschöneweide an der Nalepastraße. Komplett fertiggestellt sind neben dem Verwaltungsgebäude, das auch für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt werden soll, eine neue Werfthalle sowie die Schiffshalle. Die Arbeiten an den Außenanlagen des neuen Hafens haben sich jedoch verzögert, sodass die Hafeneröffnung erst zur nächsten Saison im Mai 2014 erfolgen soll, wie die Geschäftsführung mitteilte.



 

 


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